Zweibeinerort

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BeitragThema: Zweibeinerort   So 9 Sep 2012 - 7:20

Der Zweibeinerort liegt in der Nähe des Moors und somit auch des SturmClan Territoriums. Es ist nur ein kleinerer Zweibeinerort mit nicht mehr als 500 Einwohnern, doch leben hier ein paar Hauskätzchen und auch Streuner vertreiben sich hier ab und zu die Zeit. Es lassen sich hier einige Singvögel in den Gärten des Zweibeiner erbeuten und auch Mäuse und Ratten leben hier.

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BeitragThema: Re: Zweibeinerort   So 11 Nov 2012 - 7:40

* Wer will?

Es war still auf den Straßen der Zweibeiner. Niemand war unterwegs, kein Hund, kein Zweibeiner, kein Hauskätzchen. Sie konnte nicht verstehen, wieso die Clans den Hauskätzchen gegenüber so abgeneigt waren, schließlich waren die meisten offen und freundlich. Dye wunderte sich über viele Dinge, die die Clans taten, doch auf Dauer wurde es langeilig sich zu fragen, wieso sie so vernarrt auf Krieg, Einheit und Disziplin waren. Dye war schon immer froh gewesen, sich diesen ganzen Mist nicht antun zu müssen und frei zu sein, ohne Regeln leben zu können.
Ein Vogel zwitscherte und brach das Schweigen. Es war kein schönes Zwitschern. Der Vogel sang nicht, er schrie. Dye erschrak ein wenig und wollte nachsehen gehen, was da vor sich ging, rief sich jedoch ins Gedächnis, dass sie selbst täglich Vögel jagde und umbrachte. Es machte ihr nichts aus, die kleinen Tierchen umzubringen. Im Gegenteil. Es machte ihr Spaß, ihr Genick knacken zu hören und sie verzweifelt nach Hilfe schreien zu glauben. Es gab ihr das Gefühl mächtig und stark zu sein. Und da dieses Gefühl bei ihr äußerst selten war, genoss sie es immer wieder von neuen.
Sie schlenderte über den grauen, steinigen Zweibeinerweg, blieb auf einmal stehen, sodass Steinchen in alle Richtungen flogen und drehte sich misstrauisch um. Sie fühlte sich beobachtet und drehte sich solange unruhig und mit gespitzten Ohren um die eigene Achse, bis ihr schwindelig wurde und sie glaubte, nichts weiter als sich selbst zu hören. Mit dem Gefühl, dass ihr jemand folgte setze sie ihren marsch fort, nicht ohne sich fast ununterbrochen umzusehen. Ihr plüschiges Fell war immer noch gesträubt und ihr Herz raste. Sie konnte nichts dagegen tun, sie hatte Angst vor anderen Katzen. Nicht vor allen, aber vor denen, die sie verfolgten. Sie glaubte einen Ast knacken zu hören, kauerte sich auf dem Boden zusammen, kniff die Augen zu Schlitzen und blieb auf den Boden gepresst liegen. Sie machte sich weniger Sorgen darum, ob sie mit ihrer bunten Fellmusterung gesehen werden könnte, als darum, dass jemand sie verfolgte. Sie fühlte sich sicherer in dieser Position und wagte, ein Auge einen Spalt zu öffnen. Sie sah nichts, doch immer noch war sie misstrauisch. Vielleicht war der Verfolger hinter ihr! Daran hatte sie nicht gedacht. Sie sprang auf, drehte sich um und ließ ihren Blick unruhig herumschweifen. Als sie immer noch nichts sah, machte sie sich erneut auf den Weg, doch diesmal schlenderte sie nicht, sondern rannte. Sie rannte wie eine Katze, die von einem Zweibeiner-Monster verfolgt wurde und drehte sich im Lauf immer wieder um.
Sie verließ das kleine Städtchen und lief in die Richtung, in der sie einen der beiden WaldClans vermutete. Sie hatte keine große Meinung zu den Clans, doch hatte sie das Gefühl, dass der Verfolger sich, wenn sie in ihrer Nähe war nicht blicken ließ.

--> Gewaltige Weide
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BeitragThema: Re: Zweibeinerort   Fr 30 Nov 2012 - 23:30

~ N E U E R . T A G ~
Zusammenfassung der Geschehnisse des Abends und der Nacht:

SturmClan
Tintenstern und Eisblume, beste Freundinnen, haben sich über den Willen des SternenClans zerstritten. Eisblume verließ verwundet das Lager und nahm sich vor, außerhalb des Lagers die Nacht zu verbringen. Tintenstern, sich entschuldigend, folgte ihr, doch die Silbergraue konnte ihrer Freundin nicht verzeihen, dass diese sich über ihren Posten als Heilerin hinweggesetzt hatte. Niedergeschlagen kehrte Tintenstern in ihr Lager zurück, wo sie die nächste Überraschung erwartete: Nektarflügel, die Stellvertreterin, verlangte ihren Rücktritt, um nur noch eine einfache Kriegerin zu sein und jemand anderem die Stelle als Zweite Anführerin zu überlassen.
Nach reiflicher Überlegung ernannte Tintenstern Nebelflügel, eine ihrer Bewunderinnen, jedoch eine seelisch sehr angeschlagenes Wesen, zu der neuen Stellvertreterin. Ob diese es schafft, sich ihrer neu erworbenen Position als würdig zu erweisen?
Währenddessen traf Eisblume auf Schneehauch, die ihr von einem sehr skurrilen Traum berichtete. Was das alles zu bedeuten hat, erfahren wir bald.

HimmelsClan
Amselstern hat sich Sorgen um Falkenherz, seinen zweiten Anführer, gemacht. Als er loslief, um ihn zu suchen, fand er ihn tot im Wald auf - ermordet. Eine Streunerin saß nahebei, der Anführer griff sie an, doch die Unbekannte floh. Wütend kehrte Amselstern in das Lager zurück, wo er sich jedoch entgegen aller Gesetze des SternenClans nicht für einen neuen Stellvertreter entschied vor Mondhoch. In seinen Augen gab es keine Katze im HimmelsClan, die diese Stelle gut hätte ausfüllen können.
Schneehauch hat indessen schon wieder den gleichen Traum erhalten - es muss der SternenClan sein, der ihr solch einen Traum schickt. Mit ihrem Kopf voller Gedanken hat sie das Lager verlassen und ist in die Richtung der Grenze gelaufen. Beim Hinübersehen dachte sie, ihre Freundin Nebelflügel wäre dort, doch es war Eisblume. Die weiße Kätzin zögerte nicht lange und erzählte der Heilerin von ihrer Prophezeiung. Was das alles zu bedeuten hat, erfahren wir bald.

Tageszeit ;; morgens | Jahreszeit ;; Blattfülle | Wetter: wolkenloser Himmel bei 17°C


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BeitragThema: Re: Zweibeinerort   Fr 22 Feb 2013 - 9:06

Dye lag zusammengerollt unter einem ausladenden Dornenbusch. Sie spürte die dünnen, spitzen Dinger durch ihr Fell dringen, doch es machte ihr nicht viel aus. Sie hatte die Nacht gut verbracht und fühlte sich so, als könnte sie Bäume ausreißen. Natürlich würde sie es nicht tun - aber das Gefühl, dies zu können war eindeutig da.
Sie stand auf und spürte, dass ein Dorn sich in ihre Pfote gebohrt hatte. Sie trat aus dem dichten Gestrüpp und versuchte, mit den Zähnen den Dorn herauszuziehen. Es war schwerer als sie angenommen hatte und es musste für Außenstehende ziemlich komisch ausgesehen haben, wie sie auf drei Beinen auf und ab hüpfte und eine ihrer Pfoten mit den Zähnen bearbeitete.
Doch schlussendlich gelang es ihr, dass stechende Ding herauszuziehen. Sie leckte sich ein paar Mal über die Pfote, dann prüfte sie, ob sie sie belasten konnte. Es klappte wunderbar und Dye lief los um einen Ort zu suchen, an dem sie Zeit totschlagen konnte. Sie wünschte sich, jeden Tag eine Aufgabe zu haben, so wie es die Krieger der Clans hatten. Aber sie war kein Krieger, also hatte sie keine Aufgabe.
Sie sprang hoch auf einen Zweibeinerzaun und setzte sich hin. Von hier aus hatte man einen wunderbaren Ausblick und Dye konnte sicher sein, nicht verfolgt zu werden. Sie fühlte sich mindestens wie die Königin der Welt, wie sie so dasaß und alles beobachtete.
Ein Zweibeinerkätzchen kam vorbei, doch es schien sich nicht für sie zu interessieren. Es trottete gemächlich und schien nichts vorzuhaben. Dye fand, dass die Katze merkwürdig roch und rümpfte die Nase. Sie wandte sich ab und lief in die entgegengesetzte Richtung über den Zaun.
Sie war stolz darauf, nicht runterzufallen und gab sich Mühe, sehr elegant auszusehen. Sie empfand es als schwer, die Pfoten in einer solchen geraden Linie aufzusetzen, doch nach ein paar Augenblicken hatte sie den Dreh raus und sie konnte problemlos laufen, ohne zu gucken.
Auf ihrem Weg sah sie alles mögliche. Sie kam an süßlich riechenden Sträuchern vorbei, sie kam an Gärten vorbei, in denen andere Katzen lebten und sie kam sogar an einem Garten vorbei, in dem ein Hund lebte. Der Hund stand an der durchsichtigen Wand des Zweibeinerhauses und sah sie böse an. Dye beeilte sich, schnell weiter zu kommen.

Es war ein schöner Tag und Dye fühlte sich wohl. Sie hatte keine Sorgen und war unbeschwert. Sie könnte tanzen, so wohl fühlte sie sich! Nur irgendwie drängte sich der Gedanke in ihren Kopf, dass sie ziemlich nutzlos war. Immer wieder schlich sie an den Lagern der Clans vorbei, ohne etwas zu tun. Sie traute sich seit ihrer Auftritte nicht mehr, einfach so in ein Lager zu spazieren. Eisblume hatte sie schon länger nicht mehr getroffen und sie nahm an, dass sie krank war. Hoffentlich war es nichts arg schlimmes.
Sie überlegte, wohin sie sollte und beschloss, keinem der beiden Clans begegnen zu wollen. Jedenfalls heute. Morgen würde sie sich wieder unter Leute begeben und alles aufmischen. Das schien das einzig sinnvolle zu sein, was sie tun konnte.
Sie erinnerte sich daran, dass sie vor etwas mehr als einem Mond einmal in einer alten, halb zerfallenen Scheune übernachtet zu haben und beschloss, dorthin zu gehen und sich dort ein wenig zu vergnügen. Wahrscheinlich war niemand dort, aber sie würde jagen können. Sie überlegte, in welcher Richtung die Scheune gelegen hatte und schlug die Richtung ein, in der sie sie vermutete.

--> Alte Scheune
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Gewitterblüte

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BeitragThema: Re: Zweibeinerort   Sa 13 Apr 2013 - 21:04

**Die riesigen Häuser warfen Schatten auf die Straße. Ich ging fast in ihnen unter, ein Vorteil meines dunkelgrauen Fells. Es war fast so, als hätte sich mein Fell an meinen Charakter angepasst. Oder wohl eher anders herum. Mit leisen Pfoten schlich ich durch die Straßen der Stadt. *Zu müde zum jagen, irgendwo muss es doch jemanden geben, der mit etwas zu fressen gibt. * Da vorne, da habe ich schon öfters was bekommen, da gehe ich wieder hin. Schneller werdend, angetrieben vom Hunger rannte ich los, direkt auf das große weiße Zweibeinernest zu. *Bitte, bitte, lass die Zweibeiner draußen sein. Oder zumindestens da. * Draußen war natürlich keiner, wie auch, bei meinem Glück. Ich kroch durch den Garten, auf dieses durchsichtige Dings zu, wo die Zweibeiner manchmal drin sitzen. Heute war einer von diesen manchmal-Tagen. Laut miauend lies ich mich auf meinen allerwertesten nieder und bemühte mich einen möglichst herzergreifenden Gesichtsausdruck, sowie eine mitleidserregende Tonlage zu erwischen. Es klappte. Ein Zweibeinerjunges kam heraus, aber was war das? Anstatt, dass sie mir mein Fressen hinstellte, schob sie eine Hand unter meinen Bauch und hob mich hoch. Ich versuchte zu strampeln, das Junge zu kratzen, aber ihr Gegriff wurde nur noch fester und ihre kalten, nichtpelzigen Hände drückten mich zusammen. Ich bekam Panik, strampelte, hatte aber keine Chance. Dann waren ihre Hände plötzlich verschwunden und ich war in einem dunklen Etwas, an dem vorne gerade ein Gitter festgemacht wurde. Dann löste sich das dings plötzlich vom Boden und ich konnte nicht mehr sehen, nur fühlen, wie wir uns sehr schnell bewegten. Zitternd saß ich in dem Dings, von dem ich später erfuhr, dass es eine Transportbox war. Dann war da plötzlich wieder Licht und ich verlor erneut den Boden unter meinen Füßen. Plötzlich war alles weiß, und schon wieder hoben mich kalte Hände hoch. Ein Zweibeiner komplett in weiß. Er redete mit dem Zweibeinerjungen und seiner Mutter, die plötzlich auch da war. Ich verstand fast nichts, nur irgendwas mit dünn, Ceylonkatzen, recht jung. Ein stechender Schmerz an meiner Schulter lies mich herumfahren. Dort stand der weiße Zweibeiner mit einem silbernen Dings in der Hand. An der Spitze dieses Dings war ein wenig Blut. Langsam wurde ich schläfrig und meine Augen fielen zu.**

Smoke fuhr aus dem Schlaf aus, die Augen schreckgeweitet. *Eine grausige Erinnerung. *Sie wusste gar nicht mehr, was danach kam. Aber sie hatte sich seltsam gefühlt, als sie nach dem langen Schlaf wieder aufgewacht war und schon wieder in einem dunklen Dings mit Gittern gelandet war. Es war ein Glück für sie gewesen, dass sie da in ein Gebäude mit vielen Katzen gebracht worden war, und die Aufpasserin dort die Tür ein wenig offen gelassen hatte. Sonst wäre sie jetzt vermutlich immer noch dort. Hunger durchfuhr ihren Bauch. *Ich müsste jagen. Einwas habe ich nämlich daraus gelernt. Bettle NIE einen Zweibeiner um Fressen an...* Langsam stand die dunkelgraue auf und trottete aus dem Dorf hinaus.

--->Laubwald

Life is a game!
On the first page of your story, the future seemed so bright. Then this thing turned out so evil, I don'€™t know why I'€™m still surprised. Even angels have their wicked schemes and you take that to new extremes. But you'€™ll always be my hero, even though you lost your mind. In this tug of war, you'€™ll always win, even when I'€™m right. Cause you feed me fables from your hand, With violet words and empty threats.
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