Mohnfeld

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BeitragThema: Mohnfeld   So 9 Sep 2012 - 6:52

Das Mohnfeld liegt nicht weit vom Territorium des HimmelsClans entfernt. Besonders in der Blattfülle ist hier ein reichhaltiges Vorkommen von Klatschmohn zu verzeichnen, der auf einer ehemals von Zweibeinern beackerten Wiese wächst. Heutzutage wird die Wiese nur noch von Zweibeinern benutzt, die mit ihren Hunden spazieren gehen, eine Katze sollte sich also in Acht nehmen! Dennoch lockt ein großes Angebot an Mäusen und Vögeln viele Katzen hierher, die sich den Bauch vollschlagen wollen.

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BeitragThema: Re: Mohnfeld   Fr 30 Nov 2012 - 23:30

~ N E U E R . T A G ~
Zusammenfassung der Geschehnisse des Abends und der Nacht:

SturmClan
Tintenstern und Eisblume, beste Freundinnen, haben sich über den Willen des SternenClans zerstritten. Eisblume verließ verwundet das Lager und nahm sich vor, außerhalb des Lagers die Nacht zu verbringen. Tintenstern, sich entschuldigend, folgte ihr, doch die Silbergraue konnte ihrer Freundin nicht verzeihen, dass diese sich über ihren Posten als Heilerin hinweggesetzt hatte. Niedergeschlagen kehrte Tintenstern in ihr Lager zurück, wo sie die nächste Überraschung erwartete: Nektarflügel, die Stellvertreterin, verlangte ihren Rücktritt, um nur noch eine einfache Kriegerin zu sein und jemand anderem die Stelle als Zweite Anführerin zu überlassen.
Nach reiflicher Überlegung ernannte Tintenstern Nebelflügel, eine ihrer Bewunderinnen, jedoch eine seelisch sehr angeschlagenes Wesen, zu der neuen Stellvertreterin. Ob diese es schafft, sich ihrer neu erworbenen Position als würdig zu erweisen?
Währenddessen traf Eisblume auf Schneehauch, die ihr von einem sehr skurrilen Traum berichtete. Was das alles zu bedeuten hat, erfahren wir bald.

HimmelsClan
Amselstern hat sich Sorgen um Falkenherz, seinen zweiten Anführer, gemacht. Als er loslief, um ihn zu suchen, fand er ihn tot im Wald auf - ermordet. Eine Streunerin saß nahebei, der Anführer griff sie an, doch die Unbekannte floh. Wütend kehrte Amselstern in das Lager zurück, wo er sich jedoch entgegen aller Gesetze des SternenClans nicht für einen neuen Stellvertreter entschied vor Mondhoch. In seinen Augen gab es keine Katze im HimmelsClan, die diese Stelle gut hätte ausfüllen können.
Schneehauch hat indessen schon wieder den gleichen Traum erhalten - es muss der SternenClan sein, der ihr solch einen Traum schickt. Mit ihrem Kopf voller Gedanken hat sie das Lager verlassen und ist in die Richtung der Grenze gelaufen. Beim Hinübersehen dachte sie, ihre Freundin Nebelflügel wäre dort, doch es war Eisblume. Die weiße Kätzin zögerte nicht lange und erzählte der Heilerin von ihrer Prophezeiung. Was das alles zu bedeuten hat, erfahren wir bald.

Tageszeit ;; morgens | Jahreszeit ;; Blattfülle | Wetter: wolkenloser Himmel bei 17°C


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BeitragThema: Re: Mohnfeld   Sa 1 Dez 2012 - 6:56

burning skies
Gedankenverloren schlenderte Dye über das Feld. Blühen taten sie schönen, roten Blumen doch nicht, doch trotzdem hatte das Feld seinen Reiz. Der Geruch nach dicken Mäusen, Vögeln und anderem Kleinvieh. Dye liebte es, hier einfach entlang zu gehen und die Gerüche aufzunehmen. Hier konnte sie alles andere vergessen und einfach mal abschalten. Sich von ihren merkwürdigen, verworrenen gedanken trennen und an nichts denken. Seit sie Eisblume - ihre allerallerallerbeste Freundin - verlassen hatte, dachte sie oft darüber nach, wie es ihr wohl ging, was sie tat und ob sie sie vermisste. Bis jetzt hatte es ihr ihr Stolz verboten, ihre Freundin wieder zu besuchen.
Ihren Stein hatte sie...verloren. Sie hatte mit ihm schwimmen geübt, doch er hatte es nicht geschafft und war untergegangen. Sie hätte ihn gerne wieder raufgeholt, doch als sie mit einer Pfote das kalte Wasser berührt hatte, hatte sie aufgegeben. Sie hatte versucht, ihn mit einem Stock herauszuziehen, in der Hoffnung, er würde ihn irgendwie umklammern können. Doch ansheinend hatte ihr Stein dazu nicht die richtigen gelenke und Muskeln gehabt. Dye ging davon aus, dass ihr Freund ertrunken war. Sie schämte sich immer noch furchtbar dafür, dass sie ihn hatte ertrinken lassen, doch sie würde darüber hinwegkommen.
Neben ihr im Gras raschelte es und Dye warf sich auf den Boden, in einer Art Kauerstellung. Sie hielt sich die Pfote vor beide Augen, lugte jedoch hindurch und schaute, was dort war. Es war ein kleiner Vogel, der sie merkwürdig anschaute und ein paar Schritte nach Hinten hüpfte. Dye traute sich nicht aufzustehen. Was, wenn das ein böser Vogel war? Oder ein mutierter? Jaa, das waren alles Sachen, die man bedenken musste. Sie schaute den Vogel noch einmal an. Wieso folg er nicht weg? Sie wunderte sich darüber. Aber der Vogel hatte nette Augen. Mit einem Satz sprang Dye auf und warf sich auf ih, um ihn zu umarmen. SIe mochte plötzliche Umarmungen und war sich sicher, dass jede andere Katze auf der Welt sie auch mochte. Da drängte sich ihr der Gedanke in den Kopf, dass der Vogel keine Katze war. Es war ein Vogel. Sie ließ den Vogel loß und ging unsicher einen Schritt zurck. Der Vogel bewegte sich nicht. Er shien auch nicht zu atmen. Sie supste ihn an. Immer noch nichts.
Tränen liefen in ihre Augen und sie ging zum Vogel, um ihm übers gesicht zu schlecken. Zum Abschied. Sie hatte es nicht so gemeint und war unheimlich traurig, ihren besten Freund umgebracht zu haben. Er war weder ein Ersatz für Eisblume, noch einer für ihren Stein, aber er hatte hübsche Augen gehabt. Das machte ihn zu einem fabelhaften Freund. Als ihre Zunge über die Federn des Vogelviehs strich, spürte sie, wie ihr das Wasser im maul zusammen lief. Sie sah ihren besten Freund ein letzes Mal an, dann grub sie ihre Zähne in sein Fleisch. Er schmeckte fabelgaft, doch während sie kaute, fragte sie sich, ob sowas wohl Kanibalismus sei. Sie entscheid sich für nein, schließlich war er kleiner als sie. Gewesen. Aber er hatte hübsche Auge, was ihn für sie zu einem höheren Wesen macht.

Sie aß ihren kleinen, besten Freund fertig und leckte sich über die Lippen. Es war so friedlich hier, dass sie sich fragte, ob sie hier wohl ein Haus bauen konnte. Eins aus Steinen, so wie Zweibeiner es hatten. Doch schnell verwarf sie den Gedanken wieder. Steine waren zu schwer und zu rau für ihre kleinen, hübschen Pfötchen. Eine Hütte aus Holt und Zweigen würde es auch tun. Ja, sie war sich sicher, wenn sie einmal eine Familie gründen sollte und sesshaft werden würde, würde sie hier her ziehen. Es war eine schöne Idee, fand sie.
Doch alleine war es - zugegebenermaßen - relativ langweilig. Niemand zum reden, niemand zum nervem, niemand zum kaputtmachen. Sie brauchte schnellstens neue Freunde... Sie beschloos, ihre kleine Wanderung fortzusetzen. Wohin, das wusste sie nicht genau. Sie würde hier und dahin gehen, sich die Welt beschauen und zu Hause anrufen, wenn sie das nötige Kleingeld für den Telefonapparat zusammen hatte. Na ja, zuerst würde sie vielleicht im Gebiet bleiben. Bis sie jemanden hatte, der ihr Lebwohl sagte. Ohne jemanden, der einem Lebwohl sagte, war das Aufbrechen sinnlos.

--> Lager des SturmClans
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BeitragThema: Re: Mohnfeld   Mo 18 März 2013 - 2:34

Rhok erwachte spät am Morgen. Nun gut, es war beinahe Mittag, doch das konnte ihn eigentlich auch kalt lassen, schließlich hatte er so viel Zeit, wie er nur wollte. Es verließ sich niemand auf ihn und er musste sich auf niemanden verlassen.

Wenn da nicht seine Schwester wäre.

Mit einem missgelaunten Knurren dachte Rhok an das Gespräch mit Sansa am gestrigen Abend zurück. Sie hatten sich gestritten, mal wieder, und Rhok war irgendwann, zu Tode genervt von Sansas Anhänglichkeit, gegangen.

Das Mohnfeld stand in voller Blüte und der schwarzweiße Kater konnte die Bienen in den roten Blüten summen hören und sie sich tummeln sehen. Bienen, schreckliche Viecher! Die Stachel der Dinger taten höllisch weh, doch Rhok wusste sich von den gestreiften Angreifern fernzuhalten.

Noch schläfrig erhob sich der Kater auf alle viere, streckte sich genüßlich. Erst die Vorderläufe, dann die Hinterläufe. Ein paarmal Lecken über das kurze Fell, dann befand Rhok sich für sauber. Jetzt brauchte er nur noch etwas zu fressen!
Konzentriert lauschte er auf die Geräusche einer Maus ganz in der Nähe. So ein dummes Ding, dachte Rhok fast lachend. Ist ja ein Kinderspiel! Geschickt schlich sich der Jäger an das braune, kleine Tier an, sprang ab. Quiekend versuchte das Mäuschen, um sein Leben zu rennen, doch es entkam Rhoks kräftigen Pfoten nicht. Ein schneller Biss und das Frühstück war serviert.
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