Lager

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BeitragThema: Lager   So 9 Sep 2012 - 6:32

das Eingangsposting lautete :

Das Lager des SturmClans ist ein heimeliger Ort. Der Boden ist von grünem Gras bewachsen, jedoch von vielen Pfotenschritten meist eher sandig und trotz des Moores rundherum ziemlich trocken. Die Frischbeute wird unter ein paar Sträuchern am Rande des Lagerplatzes, der durch einen dichten Wall aus Ginster geschützt ist, gelagert. Die Bauten der Katzen liegen in kleineren, grünen Büschen, die vor Wind und Wetter schützen und in der Blattleere warm halten. Der Anführerbau liegt neben einem Baumstumpf, von dem aus er zu seinem Clan spricht. Ein schützender Baum wächst direkt neben dem Lager und kann so ein wenig Wind abhalten.

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BeitragThema: Re: Lager   Sa 24 Nov 2012 - 21:07

cf. Gewaltige Weide

Mit leicht schleppenden Schritten gelangte die Kätzin ins Lager, wo sie die drei Fische auf den kaum noch existenten Frischbeutehaufen warf. Der prasselnde Regen passte perfekt zu ihrer Laune: deprimierend, kalt und nass. Ohne viele Worte zu verlieren, schlich Nebelflügel in ihre Kuhle, wo ihr Nest war.
Sie wollen mich hier nicht, dachte Nebelflügel enttäuscht. Ich bin nur ein Klotz am Bein. Zutiefst betrübt rollte sich die Kriegerin in ihrem nassen, weichen Nest zusammen, steckte das Näschen unter den grauen Schwanz und versuchte vergeblich, einzuschlafen. Als es ihr dann gelang, plagten sie Alpträume.
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BeitragThema: Re: Lager   Mi 28 Nov 2012 - 3:59

-----> breiter Fluss
Erschöpft kam Nachtblüte im Lager an. Sie legte den ersten Teil ihrer Beute auf den Frischbeutehaufen. Mit Erleichterung bemerkte sie, dass er bereits voller war, als vorher, bevor sie jagen gegangen war.
Die Kriegerin war müde und sie musste sich konzentrieren um nicht auf der Stelle einzuschlafen. Ein Teil ihres Gehirnes sagte ihr, sie solle die anderen Fische erst etwas später holen, eine kurze Pause könn ja nicht schaden. Doch Nachtblütes Verstand sagte anderes. Jederzeit könnte ein Streuner oder ein andres Tier kommen und die schwererkämpfte Beute holen. Deshalb machte sich die Kriegerin wieder auf den Weg zum breiten Fluss um die drei übrigen Fische ins Lager zu bringen.

----> breiter Fluss
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BeitragThema: Re: Lager   Mi 28 Nov 2012 - 5:50

Niemand

Tintenstern lief durch den Lagereingang, legte ihre Beute auf den Frischbeutehaufen und bemerkte grade noch das Fell von Nachtblüte welches an ihr geschmeidig vorbeirauschte. Sie guckte sich um, dann viel es ihr wieder ein, Silberpfote! Sie drehte sich einmal um die eigene Achse bis sie den kleinen entdeckte. Gereuschlos tappte sie an ihn heran...Was würde er sagen wenn sie ihm von Eisblume erzählen würde..?
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BeitragThema: Re: Lager   Mi 28 Nov 2012 - 6:06

---> breiter Fluss
Nachtblüte trabte durch den Lagereingang. Sie trottete zum Frischbeutehaufen und legte ihre Beute ab. Damit ihr keiner der Fische hinunterfiel hatte sie ihren Kopf verkrampft nach unten halten müssen. Sie streckte sich, damit sich die Muskeln wieder entspannten.
Als dies einigermaßen geschehen war, bemerkte die Kätzin wie müde sie war. Gähnend trottete die Kriegerin zum Kriegerbau und ließ sich schläfrig neben Nebelflügel nieder. Einige Zeit sah sie ihre Calnkameradin an, es schien als hätte sie Albträume, bis ihr vor Müdigkeit die Augen zufielen.
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BeitragThema: Re: Lager   Mi 28 Nov 2012 - 6:16

Tintenstern

Silber spitzte seine Ohren und richtete sie in Tintensterns Richtung aus , dann drehte er sich zu ihr um "Es tut mir leid, dass ihr wegen mir euch so sehr streitet, ich wollte keine Probleme verursachen"

Er hatte dagesessen und das Kommen und Gehen der Katzen studiert und versuchte ihre Launen anhand ihrer Schritte und Stimmen herauszufinden, solche Sinnesübungen machte der Kater ziemlich gerne, wenn er nichts besseres zu tun hatte. Das war ihm nämlich lieber, wie nichts zu tun und sich zu langweilen.

Er fixierte Statt ihr Gesicht diesmal ihre Ohren. "Ich will euch k-k-keine Last sein."maunzte er angstvoll und krallte sich mit seinen Krallen nervös iimmer wider in den Boden.
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BeitragThema: Re: Lager   Mi 28 Nov 2012 - 8:09

Tintenstern

Nekatrflügel lief noch immer unruhig im lager herum. Doch von Tintenstern war nichts zu sehen. Tintenstern! Tintenstern! Tintenstern, ich muss mit dir reden wo bist du? rief sie wieder und wieder es schien, die Kätzin war nicht im lager also trappte nektarflügel richtung Lagereingang und lief in den Wald.
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BeitragThema: Re: Lager   Mi 28 Nov 2012 - 8:14

Easy, ich bin im Lager.

Sadi

Tintenstern überflutete wieder eine Welle von Schuldgefühlen, gegenüber Eisblume, nicht Silber. Sie miaute mit gedämmter Stimme: Silber, ich muss dich bitten für eine Nacht noch außerhalb zu schlafen, morgen kann ich dir eine Antwort geben, also ich meine Eisblume, du schläfst nur außerhalb des Lagers, ja? Du kannst dir Beute nehmen aber die Kinderstube ist leider zu voll.. Um dich noch unterzubringen, ja? Sie blickte in die Augen des Katers welche mit dieser Milchigen Schicht überzogen waren, es sah komisch aus, aber gewöhnlich.
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BeitragThema: Re: Lager   Fr 30 Nov 2012 - 23:24

~ N E U E R . T A G ~
Zusammenfassung der Geschehnisse des Abends und der Nacht:

SturmClan
Tintenstern und Eisblume, beste Freundinnen, haben sich über den Willen des SternenClans zerstritten. Eisblume verließ verwundet das Lager und nahm sich vor, außerhalb des Lagers die Nacht zu verbringen. Tintenstern, sich entschuldigend, folgte ihr, doch die Silbergraue konnte ihrer Freundin nicht verzeihen, dass diese sich über ihren Posten als Heilerin hinweggesetzt hatte. Niedergeschlagen kehrte Tintenstern in ihr Lager zurück, wo sie die nächste Überraschung erwartete: Nektarflügel, die Stellvertreterin, verlangte ihren Rücktritt, um nur noch eine einfache Kriegerin zu sein und jemand anderem die Stelle als Zweite Anführerin zu überlassen.
Nach reiflicher Überlegung ernannte Tintenstern Nebelflügel, eine ihrer Bewunderinnen, jedoch eine seelisch sehr angeschlagenes Wesen, zu der neuen Stellvertreterin. Ob diese es schafft, sich ihrer neu erworbenen Position als würdig zu erweisen?
Währenddessen traf Eisblume auf Schneehauch, die ihr von einem sehr skurrilen Traum berichtete. Was das alles zu bedeuten hat, erfahren wir bald.

HimmelsClan
Amselstern hat sich Sorgen um Falkenherz, seinen zweiten Anführer, gemacht. Als er loslief, um ihn zu suchen, fand er ihn tot im Wald auf - ermordet. Eine Streunerin saß nahebei, der Anführer griff sie an, doch die Unbekannte floh. Wütend kehrte Amselstern in das Lager zurück, wo er sich jedoch entgegen aller Gesetze des SternenClans nicht für einen neuen Stellvertreter entschied vor Mondhoch. In seinen Augen gab es keine Katze im HimmelsClan, die diese Stelle gut hätte ausfüllen können.
Schneehauch hat indessen schon wieder den gleichen Traum erhalten - es muss der SternenClan sein, der ihr solch einen Traum schickt. Mit ihrem Kopf voller Gedanken hat sie das Lager verlassen und ist in die Richtung der Grenze gelaufen. Beim Hinübersehen dachte sie, ihre Freundin Nebelflügel wäre dort, doch es war Eisblume. Die weiße Kätzin zögerte nicht lange und erzählte der Heilerin von ihrer Prophezeiung. Was das alles zu bedeuten hat, erfahren wir bald.

Tageszeit ;; morgens | Jahreszeit ;; Blattfülle | Wetter: wolkenloser Himmel bei 17°C


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BeitragThema: Re: Lager   Sa 1 Dez 2012 - 3:04

Gähnend erwachte die Stellvertreterin in ihrem Nest. Die Sonne kitzelte ihre graue Nase und ein Niesen entfloh ihr, bevor sie sich hätte zurückhalten können. Aus Gewohnheit ließ Nebelflügel ihren Blick über ihre Clankameraden wandern: Nachtblüte, Nektarflügel, Löwenherz. Alles wie immer, niemand verletzt.
Die Kätzin stand auf, ging auf den Fluss zu, der neben dem Lager längsfloss und trank ein paar Schlucke des kühlen Wassers. Mit einem Blick in den Himmel dachte sie: Heute werde ich im Fluss schwimmen und jagen. Die Sonne stand schon knapp über den vereinzelten Baumwipfeln in der Ferne, hatte den höchsten Stand allerdings noch lange nicht erreicht.
Die Nebelgraue legte sich neben dem Fluss auf das kühle Gras seitlich hin, schloss die Augen und wartete entspannt, bis einer ihrer Clankameraden aufwachen würde. In ihrer neuen Position hatte sie sich noch immer nicht ganz zurechtgefunden, sie war zu vorsichtig und introvertiert, als dass sie viele Bewunderer im Clan hatte. Meistens war sie nur die, die danebenstand.
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BeitragThema: Re: Lager   Sa 1 Dez 2012 - 3:44

Mein Stelli <3

Tintenstern wachte in ihrem Bau auf und ihre Tätigkeiten passten sich ihrer Routine an. Sie schaute sich um, dann fiel es hier wieder ein. Eisblume, sie wollte heute zurück kommen und ihr darüber berichten ob Silber, der blinde Streuner, nun ihr Schüler werden sollte. Sie blickte in den Himmel als sie ihre vier Pfoten aus der Höhle setzte, keine einzige Wolke war zu sehen.. Doch da hinten! Die weiße kleine wolke glich einem Blatt, vielleicht dass einer Linde? Sie wusste es nicht. Eine leichte Wärme schlich sich durch ihr Fell und erfüllte sie mit einer erheblichen Geborgenheit. Dieses Gefühl war selten geworden, doch sie freute sich, dass ihre Ahnen sie endlich wieder in die Pfoten schlossen.

Tintenstern lief im Lager herum, schnappte sich einen fetten Fisch und verspeiste ihn genüsslich, leckte sich schnell die Schnauze und leckte ihr glänzendes Fell, nachdem überlegte sie, ob sie vielleicht jagen sollte. Nein, ich muss warten bis Eisblume zurückkehrt. beschloss sie, aber ein paar Schritte vor das Lager würden ja wohl nicht schaden, oder? Immerhin hatte Silberpfote dort geschlafen und sie wollte mal sehen wie es dem kleinem geht. Sie roch auch die Spur Nebelflügels, entweder war sie Jagen oder sich ein wenig entspannen, dass tat man dann meißtens beim Bach, welcher nähe des Lagers durch die Bäume sauste.
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BeitragThema: Re: Lager   Sa 1 Dez 2012 - 4:56

Nachtblüte steckte ihre Beine. Sie hatte sehr gut und lange geschlafen. Ausgeruht wie schon lange nicht mehr trat die Kriegerin aus dem Bau. Tageslicht umflutete sie und eine angenehme Wärme machte sich in ihrem Körper breit. Die Kätzin sah sich im Lager um. Der Frischbeutehaufen war prall gefüllt. Nachtblüte lies sich neben ihm nieder und schnappte sich eine frische Forelle. Sie schmeckte köstlich. Genüsslich kaute und schluckte die Kriegerin bis nur noch Gräten und Kopf über waren. Diese vergrub sie etwas auserhalb des Lagers. Dort entdeckte Nachtblüte Nebelflügel. Sie trottete zu ihr, lies sich neben ihr nieder und grüßte sie. Guten Morgen. Hast du gut geschlafen? Nachtblüte sah der zweiten Anführerin in die Augen und wartete auf eine Antwort.
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BeitragThema: Re: Lager   Sa 1 Dez 2012 - 6:44

Nacht & Nebel

Tintenstern hörte hinter sich ein paar leise Pfoten welche nach einiger Zeit stehen blieben. Nachtblüte grüßte Nebelflügel... Ich könnte auch zu ihnen gehen... dachte sie und kehrte um, nach ein paar Schritten war sie an gekommen und miaute : Sei gegrüßt Nachtblüte, Nebelflügel. miaute sie freundlich und neigte den Kopf zur Begrüßung. Eigendlich wollte sie nicht dass ihre Stellvertreterin oder eine ihrer Kriegern dabei war, wenn sie mit Eisblume den Konflikt löste.. Aber wenn sie kommt, konnte sie ja weggehen... Nebelflügel, könntest du bitte die Morgenpatrouille einteilen, wenn alle aufgewacht sind, gestern haben wir dass ja nicht mehr geschafft.. Ich würde gerne am Abend die Jagtrotte anführen, Nachtblüte könnte ja auch eine übernehmen, nicht? sagte sie und wandt den Blick zu Nachtblüte, sie war sehr hübsch aber wirkte irgendwie ein wenig unruhig.. Aber wie oft hatte Tintensterns Gewissen sie schon getäuscht? Zu oft.. beantwortete sie sich die Frage selbst.
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BeitragThema: Re: Lager   Sa 1 Dez 2012 - 7:12

this is call to arms
<-- Mohnfeld

Die Kleine hatte, ohne darüber nachzudenken, die Richtung des Lagers von Eisblumes Clans eingeschlagen. Sie wusste nichts übers Clanleben, doch sie stellte es sich so vor, ass Eisblume auf einem großen Thron saß und alle mit magischen Blicken und lustigen Zaubersprüchen heilte. Vielleicht war das nicht ganz die Realität, aber es war auf jeden Fall eine schöne Vorstellung. Sie fing an, leise vor sich hin zu summen, bis ihr auffiel, dass sie den Weg nicht mehr wusste. Es war schon...zu lange her. Vor viiiiel zu langer Zeit hatte sie ihre allerallerallerbeste Freundin das letze mal gesehen. Wahrscheinlich würde auch die blöde Graue da sein. Die, die meinte, sie sollte verschwinden und Eisblume solle zurück ins Lager. Immernoch spürte sie den lodernden Hass, wenn sie an sie dachte.
Sie lief einfach immer der Nase nach, auch wenn sie das Gefühl hatte, den großen Baum mit den buten Blättern mindestens dreimal umrundet zu haben. Egal! Es war einfach mal wieedr schön, sich auf jemanden zu freuen, den man schon lange nicht mehr gesehen hatte. Eisblume, ich komme!, schrie sie innerlich laut. Wenn sie an ihre Freundin dachte, wurde ihr warm ums Herz. Und wo sie gerade an Wärme dachte, fiel ihr auf, dass es schon wieder verhältnismäßig warm war. Einfach wunderbar.
Nach einer Weile erreichte sie etwas, dass sie grob geschätzt in die Kategorie 'Wohnort' pfeffern würde. Es war groß und sie roch viiiele Katzen, die hier regelmäßig verkehrten. Vielleicht war dies Eisblumes Machtstützpunkt? Sie würde es auf jeden Fall versuchen. Den Kopf hoch erhoben und die Nase in die Luft gestreckt stolzierte sie dort hin, wo sie den Eingang von Eisblumes Machtzentrale zu wissen glaubte. Sie spürte, dass ihre allerallerallerbeste Freundin hier schn einmal gewesen war. jaa, das musste es sein. Sie lief mitten hinein in das Lager und stoppte schlitternd.

» EISBLUMEEEE!! «

Sie schrie so laut sie konnte und strahlte über das ganze, kleine Gesicht. Sie drehte sich und hoffte, ihre Freundin würde sofort auf sie zukommen, doch sie sah sie nicht. Das Lächeln auf ihrem gesicht erlosch so schnell, wie es gekommen war. Sie setze sich hin und musste feststellen, dass sich ihr ganzerKörper ein wenig drehte, so schwindelig war ihr. Sie sah sich erneut um. Wieso war kein Empfangkomitee da? Wieso war hier kein Thron, auf dem Eisblume saß? Wiesoooo?

» Eisblume? «


Diesmal war ihre Stimme nicht mehr als ein leises Betteln. Wo war sie, ihre allerallerallerbeste Freundin? Wo nur? Sie hatte erwartet, dass Trompetenmusik erschallen würde und alle ihr die Pfote schütteln würden. Aber sie hörte keine Musik. Vor allem keine Trompetenmusik. Wie deprimierend. Und dabei hatte sie sich doch so sehr gefreut. Darauf, dass sie und Eisblume wieder eins sein würde. Darauf, dass sie ganz viele neue Freunde finden würde. Aber Freunde - ohne Trompetenmusik?
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BeitragThema: Re: Lager   Sa 1 Dez 2012 - 7:44

Dye <3

Tintenstern kniff die Augen zusammen als ein kleiner Schatten an ihr vorbeihuschte und danach im Lager herum kreischte als wäre ihm ein Dachs auf die Pfoten getreten. Was war hier eigendlich los?Nebelflügel, kommt mir, Nachtblüte du auch! rief sie und rannte ins Lager, eine kleine Streunerin stand mitten auf dem Lagerplatz und rief nach Eisblume... War das nicht die Streunerin die Eisblume und ihr beim Streiten zugeguckt hat? Sie lief auf sie zu und zerrte sie mit sich nach draußen.Was soll dass? knurrte sie, Wieso platzt du einfach ins Lager, ich hab schon originellere Selbstmord versuche gesehen! Ihr Fell hatte sich aufgestellt und nun wirkte sie fast doppelt so groß als ihre kleine Feindin. Tintenstern starrte sie mit eisblauen Augen an.
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BeitragThema: Re: Lager   Sa 1 Dez 2012 - 8:19

we don't need to whisper
Ihre Augen weiteten sich, als die Anführerin von Eisblumes Clan nach ihren freunden rief. Plötzlich bekam sie Angst. Ihre Idee war vielleicht doch nicht so genial gewesen. Sie fing an zu zittern und wich zurück. Sie wollte wegrennen, doch die Hoffnung, dass Eisblume vielleicht doch da sein könnte, ließ sie bleiben. Sie spürte ihr Herz hart gegen die Brust hämmern.

» Aber ich ... ich will doch nur Eisblume besuchen. Ich will ... nicht sterben. Ganz ehrlich nicht. Ich schwör's! Ich ... will auch nicht, dass ihr sterbt. Ich kenn euch zwar nicht, aber ihr seht echt nett aus. «

Sie fasste all ihren Mut zusammen und ging auf die Katze zu. Sie sah ziemlich hübsch aus und hatte schönes Fell. Dye verspürte sofort das Bedürfnis hindurch zu streicheln und das weiche Haar zwischen den Pfoten zu spüren. Sie versuchte es mit einem Lächeln, doch es sah unglaublich krampfhaft aus. Sie spürte, wie sich die kalte Angst wieder in ihr breit machte und sie wünschte sich Eisblume herbei. War sie vielleicht doch beim falschen Clan? beim HimmelsClan? Nein. Ausgeschlossen.
Wenn wenigstens ihr Stein oder der Vogel mit den hübschen Augen da gewesen wäre. Dann würde sie sich nicht so einsam fühlen. Dann hätte sie jemanden an ihrer Seite. Wäre der Vogel nicht einen so frühen, unglücklichen Tod gestorben, wäre er bestimmt sehr schlagkräftig gewesen. Und nett. Da war sie sich sicher. und sehr zuvorkommend. Das war ja sowieso klar.

» Wenn ihr wollt, kann ich auch gehen... Ich würde es dann an einem Tag der nicht auf -woch oder -tag endet noch einmal probieren. «

Ihre Stimme klang fest, doch innen drinnen fühlte sie sich hohl, leer und verlassen. Wieso war Eisblume nicht hier? Wieso hatte sie nicht erraten, dass sie kommen würde? Wieso war sie denn Heilerin, wenn sie die Zukunft nicht vorraussagen konnte?! Was war das denn für ein beschissener Job? Sie schüttelte innerlich heftig den Kopf vor Empörung. Dann wandten sich ihre Gedanken wieder den fremden, bösen Katzen zu.
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BeitragThema: Re: Lager   Sa 1 Dez 2012 - 22:22

Sanfte Pfotenschritte weckten die Stellvertreterin aus einem leichten Halbschlaf. Als sie Nachtblüte erkannte, hob die Graue leicht den Kopf.

"Hallo", grüßte sie zurück, ein wenig froh, dass jemand sich freiwillig mit ihr abgab.

Auch Tintenstern kam bald hinzu und teilte Nebelflügel mit, wer an welcher Patroullie teilnehmen sollte. Zur Bestätigung nickte die Graue leicht mit dem Kopf, doch von außen konnte man kaum behaupten, dass es sichbar war. Vielleicht hatte Nebelflügel auch nur in ihrem Kopf "ja" genatwortet, wer wusste das schon?
Plötzlich hörte Nebelflügel Schritte und bekam einen Geruch in die Nase, der garantiert nicht zum SturmClan und auch nicht zum HimmelsClan gehörte. Streuner! Die Kätzin hatte aufgestellte Ohren, machte allerdings keine Anstalten, sich zu erheben aus ihrer Seitenlage. Erst als Tintenstern sie anwies, mit ihr zu kommen, folgte Nebelflügel ihrer Anführerin zurück in die Mitte des Lagers, wo die Kleine aufgetaucht war, die damals mit Eisblume gesprochen hatte.
Tintenstern drohte der Kleinen, machte sich größer durch aufgestelltes Fell, während die Kätzin ängstlich und beinahe panisch zurückwich. Irgendwo tat sie Nebelflügel leid.

"Warum wolltest du Eisblume besuchen?", hakte die Stellvertreterin nach. "Man spaziert nicht einfach in oder aus einem Lager, ohne einen guten Grund oder Clanangehörigkeit zu haben. Und ersteres hast du..."

Nicht, fügte die Graue in Gedanken hinzu, doch gerade als sie es miauen wollte, kam es ihr ein wenig zu hart und unfreundlich vor, also ließ sie es.
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BeitragThema: Re: Lager   Sa 1 Dez 2012 - 23:54

Nebelflügel, Tintnstern und Dye

Nachtblüte war in Gedanken versunken gewesen. Sie bemerkte erst jetzt, dass Nebelflügel weg und Tintenstern da gewesen war. Sie folgte der Duftspur der beiden Kätzinnen. Plötzlich nahm die Kriegerin einen anderen Geruch wahr. Streuner. Sofort verschnellerte Nachtblüte ihren Gang. Doch als sie bei den anderen ankam, beruhigte sie sich wieder. Es war nur eine einzelne Kätzin-keine große Gefahr. Nebelflügel und Tintensern unterhielten sich bereits mit ihr. Die Streunerin wirkte ängstlich und erschrocken. Nachtblüte wollte sich nicht einmischen. Sie ließ sich nieder und beobachtete was weiter geschah, blieb aber trotzdem angespannt, für den Fall, dass die Streunerin doch angriff.
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BeitragThema: Re: Lager   So 2 Dez 2012 - 0:07

Dye, Nebel, Nacht

Tintenstern hörte dem hektischen Atem der Streunerin zu und gleichzeitig auch, wie Nebelflügel sie zur Rede stellte. Ihr Blick blieb fest an ihr hängen und in ihrem Kopf spukten Fragen herum wesshalb sich denn diese Streunerin so für Eisblume einsetzte.. Hatte sie sich mit ihr zusammengeschlossen? Wollte Eisblume den SturmClan und somit auch Tintenstern.... verlassen? Ihre Pfoten kribbelten doch sie blieb standfest und um den Fragen Nebelflügels ausdruck zu verleien, trat sie einen Schritt nach vorne, sie überragte nun die kleine Streunerin ein großes Stück.
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BeitragThema: Re: Lager   So 2 Dez 2012 - 8:34

Eisblume wurde von lauten Stimmen und Fauchgeräuschen geweckt. Es waren Klänge der Missbilligung, getränkt von Unsicherheit. Ihre rechte Seite war komplett plattgelegen und ihre Gelenke waren steif- das bemerkte sie als sie sich mit einem schnellen Ruck aufrichtete. Der Heilerbau drehte sich für einen kurzen Moment des Wankens. Eisblume brauchte ihr Fell nicht zu sortieren. Es war zu kurz, als dass es sich beim Schlafen verlegen würde- das war eine der wenigen postivien Eigenschaften an ihrem Äußeren. Der erste Gedanke der der kleinen Tiegerkätzin in den Sinn kam war Tintenstern. Es lagen nun schon zwei Monde bitterkaltes Schweigen zwischen ihnen und Eisblume war noch immer nicht bereit ihr zu verzeihen. Für das begang sie Tag für Tag einfach zu viele Fehler. So etwas durfte sich eine Clananführerin nicht erlauben. Das war zumindes Eisblumes Meinung über das Ganze. Von einem unguten Gefühl begleitet trat die Heilerin durch den Vorhang, der den Eingang zum Heilerbau bildete. Sofort sah sie die Streunerin, um die sich die Clankatzen feindlich angesiedelt haben. Sie gab einen undefinierbaren Laut von sich. Angst. Das war es. Sie würden Dye doch nichts tun? Eisblume verstand es selbst nicht ganz, aber in der kurzen Zeitspanne des Gesprächs zwischen Dye und ihr damals, hatte sie die durchgeknallte Streunerin ins Herz geschlossen.
Der Heilerin kam für einen kurzen Augenblick ihr blinder Heilerschüler in den Sinn, den sie nach zwei tägigen Zögern als den ihrigen betrachtete. So hatte es der SternenClan gewollt. Eisblume fragte sich, wie lange sie den Kleinen wohl noch ausbilden würde. Wann dann erst einmal die neuen Zeiten heranbrechen... "Heilerin würde ich im neuen Clan sein. Das hat sie mir verprochen." Die Winzige dachte keine Sekunde länger darüber nach. Es ging jetzt um Dye. Eisblume erhob ihre Stimme. Ihr Bau befand sich etwas über Lagerhöhe und so hatte sie einen guten Überblick über das Lager. Von dort oben hörte man sie gut. "Was ist hier los?" fragte sie gerade so laut, dass sie die anderen hören konnten.
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BeitragThema: Re: Lager   Mo 3 Dez 2012 - 6:39

heavens hell
Ihr Unbehagen wuchs mit jeder Katze, die dazukam. Es waren zwei. Darunter die blöde Graue, die mindestens für drei galt. Gerne wäre sie der dummen Gans an den hals gesprungen, aber die Kleine hatte Angst, dabei ihr schöns Fell zu riskieren. Und wie sie sich schon wieder aufspielte. Wie die Königin. Dabei war das doch Eisblume! Noch einmal ließ sie ihren Blick über das Lager gleiten, doch sie konnte sie nicht entdecken. Sie wollte sich umdrehen und davonlaufen. Aber irgendwann würde sie weiderkommen und sich an der Grauen rächen. Wofür? Dafür, dass sie so eine dumme Nuss war! Dafür, dass sie...so dumm war!
Doch in diesem Moment hörte sie eine vertraute Stimme, die sie in die Gegenward zurückrief. Ohne lange überlegen zu müssen - was für sie eine Meisterleistung war! - erkannte sie sie. ihre allerallerallerbsre Freundin. Eisblume. langsam drehte sich die Kleine um. Sie überlegte, ob sie Angewiedert, begeistert und unterkühlt wirken wollte, entschied sich jedoch dann für begeistert. Sie hüpfte zuerst auf der Stelle und lachte, dann rannte sie auf ihre Freundin zu und stoppte kurz vor ihr. Strahlend blieb sie stehen.

» EISBLUME! Du weißt gar nicht, wie ich dich vermisst habe! Es tut mir ja soooooo Leid! Eigentlich tut es mir gar nicht Leid, aber das sage ich dir natürlich nicht! Die blöde Graue dumm Kuh war gaaanz gemein zu mir. Sie ist soo blöd! Aber sag ihr das nicht. Ich hab dich sooo vermisst! Was hast du alles erlebt? Bist du viel rumgekommen? Hast du was unternommen? Hast du jemanden kennengelernt? Warst du im Urlaub? Darf ich das nächste mal, wenn du in den urlaub fährst mitkommen? Biiiiiitte! Ich liiiebe Urlaub! «

Sie konnte gar nicht aufhören zu reden. Das alle sie deutlich hören konnte, interessierte sie nicht. Sollten sie doch! Diese Stalker! Alles was wichtig war war, dass Dye ihre allerallerallerbeste Freundin wiederhatte. Endlich hatte sie wieder jemanden, den sie nerven konnte. Un da ihr Stein nicht mehr da war, stellte Eisblume auch für niemanden mehr eine Gefahr dar.
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BeitragThema: Re: Lager   Mo 3 Dez 2012 - 6:51

Eisblume öffnete den Mund zu einem verstörenden Gesichtsausdruck. Fast hätte sie den Kopf vorgereckt und sie entgeistert angestarrt, hielt es aber für alle anwesenden besser, dies nichts zu tun. "Dye.. du... hier? Ich.. hab ich dir nicht gesagt dass du nicht einfach so ins SturmClantheritorium spazieren solltest? Das ist das Gebiet des SturmClans. Katzen die darin eindringen und vielleicht sogar noch Beute stehlen, werden normalerweise bekämpft." Eisblume versuchte kalt zu sprechen, doch jeder Baumstumpf muss bemerkt haben dass Besorgnis in ihrer Stimme lag. Dieses Gefühl der Kümmerniss wurde aber schnell wieder abgelegt als sie den Blicken der Katzen um sie herum begegnete. Als ihr Sichtfeld an Tintenstern streifte war es um ihre Selbstbeherschung geschen. Wie konnte es Dye bloß wagen, sie vor dem ganzen Clan zu demütigen. Vor Tintensterns Augen! Am liebsten hätte sie die Streunerin angefaucht, sie beließ es aber bei einem drohenden Blick, der jeden Außenseiter vertrieben hätte. Aber das war ja das Problem. Dye mochte Eisblume zu sehr. Zu sehr, für die fünf Minuten in denen sie miteinander gesprochen hatte. Diese Katzen hat ja den Verstand eines Grashüpfers! "Wärst du so freundlich und würdest gehn? Streuner gehören hier genauso wenig her, wie Verräterinnen, Faulenzer oder SternenClanabtrünnige..." sprach in einer leisen, fast schon wohltuenden rauen Stimme und ihr tat es weh, als sie die Worte aussprach, doch niemand würde sie mehr respektieren, oder gar ansehn, wenn sie die Fremde jetzt nicht sofort wegschickte.

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BeitragThema: Re: Lager   Mo 3 Dez 2012 - 7:49

there's a target on my chest
Wie ein harter Schlag trafen die Worte der Kätzin die Kleine. Sie wich einen Schritt zurück - sofort war aller Elan verschwunden. Was war das denn für eine Freundschaft?! Eine verdammt schlechte, wenn sie das mal so anbringen durfte. Ihre Augen blitzten und ein Knurren rollte ihre Kehle hinauf. Verrat! Und sie hatte wirklich gedacht, EIsblume würde ihre verlorengegangene Freundin mit offenen Armen begrüßen. Aber nein. Im Gegentei. Sie wurde beldeidigt wegen ihrer Herkunft und wurde davongeschickt.

» Du verlogenes, kleines Ding! Ich dachte, wir wären Freunde! Glaub nicht, dass du mich irgendeinmal wieder sehen wirst. Oder besser gesagt: hoffe es! Ich habe mondelang darauf gewartet, dass du dich meldest! Wieso hast du nicht angerufen!? Ich will dich nie wiedersehen. Ich fühle mich...benutzt! Und nur, dass du es weißt: mein Stein hat sich persönlich angegriffen gefühlt! Bevor er gestorben ist, hat er dich abgrundtief gehasst! Ich hätte es ihm nactun sollen! Ich bereuhe es, nicht auf seine weisen Worte gehört zu haben. «

Sie drehte sich um. Alles in ihr war bereit, davon zu laufen. Doch ihr Kopf zwang sie, stehen zu bleiben. Ruhig ging sie mit langsam Schritten auf die Gruppe der anderen Katzen von Eisblumes Clan zu. Ihre Augen waren zu Schlitzen verengt. Sie lief um die Katzen herum, ohne ein Wort zu sagen oder ihre Mimik zu verändern. Sie fühlte sich auf einmal so mächtig, obwohl alle so viel größer waren als sie. Sie fühlte sich wie Gott. Mindestens. Auf einmal breitete sich auf ihren schmalen Lippen aus. Ihre weißen Zähne blitzen auf. Sie hätte sofort angreifen und sie in Stücke reißen können. Doch sie tat es nicht.

» Ihr fühlt euch wohl richtig großartig. Aber überdenkt eure wunderbare Einstellung doch noch einmal. Sie ist - wenn man mal so darüber nachdenkt - einfach nur extrem rassistisch. Ihr hasst Katzen. Nur, weil sie nicht aus eurem beschissenen Clan kommen? Ihr hasst sie, weil sie nicht an ein paar glühende Gasriesen glauben, die ihr SternenClan nennt? Das ist erbärmlich. Mein allgemeines Mitleid. Ich würde mich nie einer solchen Idiotengruppe anschließen, die sich für extrem toll halen, jedoch den Sinn des Lebens nicht verstehen. Iht denkt, der Sinn des Lebens wäre es, Sterne zu vergöttern? Ihr denkt es sei von unglaublicher Wichtigkeit, euren Clan zu beschützen! Darüber kann ich nur lachen. Ich bin bodenständig und halte mich an Tatsachen fest. Nicht an Sachen, die sich irgendein Spinner mit Tagträumen ausgedacht hat. Ihr könnt den süßen geschmack der Freiheit nicht spüren, wenn ihr ewig in eurem Lager hockt. Hier passiert NICHTS! Ihr versteht es nur nicht. Ihr haltet das hier für perfekt. Ihr haltet es für das Größte. Es ist aber - schlicht und einfach - Gefangenschaft, Abhängigkeit und ... ihr nennt es Loyalität. Hasta la vista, ihr Süßen. Auf nimmer Wiedersehen, hoffe ich! «

Ohne igrendetwas zu hören, ging die Kätzin davon. Sie drehte sich nicht um, um nach den Idioten dahinten zu schauen. Schnurstracks lief sie aus dem Lager heraus und fühlte, wie eine große Last von ihren Schultern genommen wurde. Ihre straffe Körperhaltung und ihr hcohnäsiger Blick erschlafftem langsam und sie fühlte sich wieder normal. Sie konnte sich kaum noch an das erinnern, was passiert war. Sie hatte sie gestreitten...? Aber mit wem? So sehr sie auch versuchte, ihren kleinen, hübschen Kopf anzustengen, es klappte nicht. Doch sie wusste, dass sie nie wieder kommen wollte & würde. Nicht, um um Gnade zu betteln. Das war einfach nicht ihr Typ.
Auf dem Weg, den sie ging fing sie an zu singen, sie wippte mit dem Kopf hin und her und hüpfte mehr, als das sie lief. Alles, was vorgefallen war, war weg. Gelöscht. Bis auf die Tatsache, dass sie mit diesem armseeligen Clan nichts mehr zu tun haben wollte und nie wieder herkommen würde. Eher würde sie sich am Schwanz kopfüber an einen Ast hängen und bis zum nächsten Sonnenaufgang so verharren. Vielleicht würde sie bei jemand anderem mehr Glück haben? Sie würde nach Leuten suchen, die sie mochten, egal wie anstrengen und quälend es sein würde. Und sie war sich sicher, dass es nstrengend werden würde. Sehr anstrengend, wenn sie's genau nahm.

--> kleiner Bach
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BeitragThema: Re: Lager   Di 4 Dez 2012 - 5:10

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Tintenstern warte den Redeflus der kleinen verrückten Katze ab und miaute dann knapp Gut und kehre der Streunerin den Rücken zu. Dann betrachtete sie wieder EIsblume und die Anführerin musste mit den Tränen kämpfen. Bin ich denn sie unqualifiziert eine Anführerin zu sein? Dachte sie verzweifelt und sie merkte wie ihr eine kleine blöde Träne entrann und ihr graues Fell in einem Streifen schwarz färbte. Sie ging ganz langsam an Eisblume vorbei ohne ihre Augen von ihr zu wenden, oder zu blinzeln, was bedeuten würde dass ihr ein zwei weitere Tränen entfleuchen würden, aber dass wollte sie natürlich nicht. Sie stieß mit ihrer einen Pfote gegen einen Ast, es schmerzte aber es war auszuhalten. Ihre Beine trugen sich schwerfällig zu ihrem Bau, sie drehte sich davor nocheinmal um und rief Nebelflügel, ich muss mit dir sprechen. Und sie verschwand im Bau.
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Eisblume

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BeitragThema: Re: Lager   Di 4 Dez 2012 - 7:12

Eisblume schluckte noch einmal schwerfällig bevor sie den Rest der kleinen Katzenversammlung im Lager zusah. Mit einem leisen "Das wäre geklärt" signalisierte sie den anderen, dass sie wieder ihren normalen Aufgaben nachgehen sollten.
Wenn man Dyes Auftritt von gerade eben weglies, war Eisblume so fit und ausgeschlafen wie schon lange nicht mehr. Die Dachswunde von damals war schon lange wieder mit Fell bedeckt. Wie sehr wünschte sich Eisblume es würde auch Fell über die Taten, Gefühle und Worte dieses einen Tages wachsen. Doch sie konnte das einfach nicht geschehen lassen. Die Heilerin fühlte sich hier schon lange nicht mehr wohl. Bis vor zwei Monaten, konnte sie das noch immer mit einem Schwanzzucken abtun, aber dieser eine Satz aus Tintensterns Mund, diese eine Botschaft vom SternenClan und dieser eine kleine Streuner hatten gereich um ihr ganzes Clanbild auf den Kopf zu stellen. Es war Zeit für Eisblume zu gehen. Silberpfote würde sie ausbilden so weit sie konnte. Vielleicht würde sie ihn mitnehmen in die Schlacht. "Er ist gerade erst Schüler geworden, ich habe ihm noch keine Kampftechniken gelehrt. Es wäre grausam von mir ihn da mit rein zu ziehen." Eisblume erinerte sich nur grau an den ersten Mond, der seit dem Streit zwischen Tintenstern und ihr vorgefallen war. Es war ein Mond voller Verschwiegenheit, Ärger, Gleichgültigkeit und doch war er so monoton und eintönig, wie es noch nie in Eisblumes Leben war. Es tat ihr weh die Katzen um sich zu sehen. Scherzend. Lachend. Glücklich.
Vielleicht trieb sich die Tigerkätzin nur selbst in das Leid, aber für sie war die Zeit die vergangen ist, bloß ein Zeichen. Ein Zeichen, wie dringend sie von diesem Platz verschwinden musste. Von diesem Platz an dem sie so überhaupt nicht mehr hinpasste. Es war wie gerade eben. Tintenstern hätte die Streunerin verjagen müssen. Hätte ihr drohen müssen. Sie über alle Berge verscheuchen müssen. NICHTS HAT SIE GETAN! STUMM DAGESESSEN IST SIE! Eisblume bohrte unbewusst eine Kralle nach der anderen in den Boden. Sie verschte ihre Wut an den Pfoten auszulassen, und nicht an ihren Gesichtszügen. "War das ein Glitzern in Tinensterns Augen? Wieso starrt sie mich so an!?" Eisblume atmete erleichtert aus, als sie Tintenstern in ihrem Bau verschwinden sah. "Du lasst dich schwächen, von einem Konflikt ohne Worte, Eisblume!? Bist das wirklich du!?" Doch die Heilerin musste sich verbessern. Ihr ganzes Dasein bestand nurnoch aus Konflikten. Ja, auch mit anderen, aber größtenteils mit sich selbst. Eisblume wechselte nur zu gern das Thema. "Wo ist nur Silberpfote? Er müsste schon längst wach sein!" Frustriert marschierte die Silberblonde auf den Heilerbau zu und steckte ihren Kopf durch die Öffnung. "Silberpfote. Aufwachen!"

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BeitragThema: Re: Lager   Do 6 Dez 2012 - 7:09

Neböööl

Tintenstern blieb im Anführerbau liegen und wartete auf Nebelflügel, ihre Stellvertreterin. Wärenddessen leckte sie ihr Fell. Es war verwuschelt und stand in alle richtungen ab, als hätte sie grade mit einer Bestie um ihr Leben gekämpft. Doch was war ihr Leben nun noch wert? Eine Heilerin die einen leichten Hass gegen einen pflegte, wie die graue es vermutete, eine Stellvertreterin die keine mehr sein wollte.. Tintenstern verstand es einfach nicht. Was hatte sie falsch gemacht, dass der SternenClan sie nun mit diesen Dingen bestrafte. War es nicht ein kleines Stück unfair? Nachdem sie sich fertig geputzt hatte, stand sie auf und fraß die Maus, welche ein Schüler ihr in den Bau gelegt hatte. Das war einer der seltenen vorzüge wenn man Anführerin war.. Doch wieviel musste man einbüßen? Man durfte keine Junge bekommen, dass war ein Stich ins Herz, keine Jungen, keine Nachfahren, ein kleines Stückchen hasste sie dass einsame Leben einer Anführerin.
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