Lager

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BeitragThema: Lager   So 9 Sep 2012 - 6:32

das Eingangsposting lautete :

Das Lager des SturmClans ist ein heimeliger Ort. Der Boden ist von grünem Gras bewachsen, jedoch von vielen Pfotenschritten meist eher sandig und trotz des Moores rundherum ziemlich trocken. Die Frischbeute wird unter ein paar Sträuchern am Rande des Lagerplatzes, der durch einen dichten Wall aus Ginster geschützt ist, gelagert. Die Bauten der Katzen liegen in kleineren, grünen Büschen, die vor Wind und Wetter schützen und in der Blattleere warm halten. Der Anführerbau liegt neben einem Baumstumpf, von dem aus er zu seinem Clan spricht. Ein schützender Baum wächst direkt neben dem Lager und kann so ein wenig Wind abhalten.

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Eisblume

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BeitragThema: Re: Lager   Mi 13 März 2013 - 7:28

Eisblume gab ein leises Seufzen von sich. "Schmutzfell hat sich zwei seiner Ballen fast vollkommen aufgeschlitzt. Avokadostaub dürfte gleich ins Lager kommen, mit dem Kraut das ich brauche, und die eine Pfote muss ich noch auf einen Bruch untersuchen." Die Heilerin machte eine Kurze Pause und warf einen Blick auf den braun gemusterten Kater. Seine Muskeln lagen schlaff auf dem Moosbett, das eigentlich das Nest von Eisblume darstellen sollte. "Hoffentlich stört er sich nicht, an meinem Geruch.." Die Gesichtszüge wechselten vom Verkrampften in einen halb weggedröhnten Zustand, indem es fast so aussah, als würde er schlafen und dann fing er wieder an sein Fell zu putzen. "Vermutlich hätten ihm Mohnsamen besser getan." dachte sie besorgt. Naja, es war schwer genug den Krieger ins Lager zu tragen, auch ohne dass er bewusstlos vor Schmerz war- wenn man es so sehen wollte. Seine Wunden waren nicht lebensbedrohlich als Schmutzfell zur Weide stieß, das waren und sind sie zu keinem Moment gewesen, aber den Weg zum Lager musste er mit offenen Ballen hinnehmen. Und plötzlich war es nicht nur Mitleid, das sie mit dem Kater hatte, sie empfand große Bewunderung. Die Heilerin erinnerte sich daran, als sie noch eine kleine Schülerin war. Grade mal sechs Monde alt und schon die Hinterbeine aufgeschürft. Es war nicht einmal annährend dass, was Schmutzfell hier zu bewältigen hatte, aber die kleine Eisbpfote brachte eine ganze Stunde kein Wort heraus, und das Wasser hatte sich in ihren Augen gesammelt. Damals war sie zwar noch jung und empfindlich, aber die Kätzin wusste aus Erfahrung wie empfindlich jede Katze die sie kannte, auf Verletzungen an den Pfoten reagierte. "Ich wäre euch sehr dankbar, wenn ihr dem Patienten seine Ruhe gönnt." flüsterte sie leise und nahezu... ja, man konnte sagen traurig.
Der Schock war vorbei, Eisblume hatte ausgeschwitzt und fühlte sich wieder etwas besser. "Du liegtst hier auf der faulen Haut, während ein Verwundeter untersucht gehört!Wo bleibt da nur die Ehre!?" Von sich selbst genervt hiefte sie sich auf die kurzen silbernen Beine und ging auf den Kater zu. Der Kater der mit ihr schon seit langem im gleichen Clan lebt, der ihr aber doch fremd war. Vorsichtig tat sie die letzten Schrite zu ihm. Er lag nicht ganz perfekt da- er war auf die falsche Seite gedreht. Bei jeder anderen Katze häte Eisblume einfach zugepackt und sie über den Rücken gedreht, aber sie wagte es nicht sein waldfarbenes Fell zu berühren. Die Heilerin konnte seine Persönlichkeit noch nie in Worte fassen, aber Sache war, dass man sich gerne von ihm fernhielt. Ob aus Angst, oder aus Achtung, aus Schrecken, oder aus Ignoranz, das spielte keine Rolle. Als sie sich endlich überwand und Schmutzfell vorsichtig mit beiden Pfoten zurecht schob, wurde ihr merkwürdig zu Mute. "Er spürt nicht viel, Eisblume, das weißt du.." Auch wenn sich ihr Herzschlag nicht drosseln ließ, so arbeitete sie sachgemäß an seinem Fuß und versuchte durch ein behutsames Strecken und Beugen, festzustellen ob es sich um einen Bruch, eine Verstauchung, oder um eine Prellung handelte.
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BeitragThema: Re: Lager   Mi 13 März 2013 - 8:23

Schmutzfell war es ziemlich Unangenehm, dass die Kätzin an seinen Bein arbeitete, und in seinen Magen machte sich ein komisches Gefühl breit. Wieso musste gerade er sich so Verletzen? Wieso nicht irgendeine andere Katze? Es war ihn ebenfalls nicht so Angenehm, dass alle hier Vorbei kamen, um zu fragen, was passiert war. Die Weidenrinde hatte ihn Müde gemacht, und er bemühte sich, die Augen offen zu halten. Der Gedanke, dass er jetzt wahrscheinlich ein paar Tage in Eisblumes Heilerbau zu sein, zum einen, weil er den Clan nichts bringen würde, weil er Jagdunfähig war, und zum Anderen, weil er sie nicht Stören wollte. Der Krieger konzentrierte sich eine weile lang auf die Gerüche des Heilerbaus. Der Geruch der Kräuter, überlagerte einen wunderbaren Duft. Schmutzfell brauchte eine Weile, um richtig zu verstehen das dieser Duft von der Heilerin stamm. Das war ihn Leicht Peinlich, doch er ließ sich nichts Anmerken.
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BeitragThema: Re: Lager   Fr 15 März 2013 - 22:52

Eisblume schien im ersten Moment gar nicht zu bemerken, dass sie vor ihr stand. Dann auf einmal sah sie aus, als wäre sie ganz und gar beleidigt. Sie befahl ihr, Avokadostaub entgegenzulaufen. Rabenfeders Blick spiegelte ihren Zorn wieder. Sie hätte der Heilerin gerne etwas wie 'Geh doch selber!' an den Kopf geworfen. Doch sie ließ es bleiben. Stattdessen hob sie den Kopf ein wenig und streckte das Kinn weiter vor. Natürlich konnte sie der Heilerin ihre Hilfe nicht verweigern, aber es machte sie sauer, dass die Heilerin sie so herumkommandierte. Schließlich war sie kein Anführer oder so. Sie war eine ganz gewöhnliche Heilerin, die hier mit Befehlen um sich warf.
Doch die kleine, bunte Kätzin hätte ihre Hilfe niemals entsagen können. Sie würde sich ihr Leben lang Vorwürfe machen. Außerdem sollte sich Avokadostaub nicht überanstrengen - er war schon älter und nicht mehr so gut auf den Beinen. Sie drehte sich um, schenkte der Heilerin keinen weiteren Blick mehr und beschleunigte ihre Schritte ein wenig, sodass sie in einen leichten Trab fiel. Eisblume sollte ruhig merken, dass sie wegen ihr nicht sprintete, als wäre sie von allen guten Geistern verlassen.
Sie verließ das Lager und sah sich um. Ein wenig hoffte sie, Avokadostaub schon hier anzutreffen, doch sie konnte seinen getigerten Pelz nirgendwo erkennen. Sie seufzte kurz und leise, dann lief sie weiter. Ihre Ohren waren aufmerksam gespitzt und mit den Augen scannte sie ihre nähere Umgebung ab. Avokadostaub war wohl wirklich ein wenig langsam unterwegs. Nicht, dass es sie wunderte, aber vielleicht sollte er sich ein wenig mehr beeilen, wenn Schmutzfell seine Medizin noch heute kriegen sollte.
An einer kleinen Weggabelung blieb sie stehen und prüfte die Luft. Natürlich konnte sie riechen, wohin Avokadostaub und Eisblume unterwegs gewesen waren, doch sie ließ sich einfach nieder und wartete darauf, dass Avokadostaub kam. Weit konnte er schließlich nicht mehr sein.

Eisblume hatte vorhin unglaublich erschöpft geklungen. Rabenfeder hatte es bemerkt, doch geflisslich übersehen. War sie vielleicht doch ein wenig zu stolz gewesen. Unsicher blickte Rabenfeder sich um. Auf einmal kam sie sich mit ihrer Ach-ich-bin-so-stolz-Vorstellung gar nicht mehr so gut vor. Im Gegenteil, sie fühlte sich richtig schuldig.
Aufgeregt sprang sie auf und lief auf und ab. Sie hörte das leise Knistern der Blätter unter ihren Pfoten und das Brechen von Zweigen. Immer wieder blieb sie stehen und lauschte, ob Avokadostaub kam. Schließlich hatte Eisblume gesagt, sie solle die Kräuter so schnell wie möglich ins Lager bringen. Ging es Schmutzfell so schlecht? Mit den Pfoten bearbeitete sie die weiche Erde unter ihren Pfoten. Oh, sie war so dumm gewesen.
Unaufhörlich zuckte ihr Kopf von rechts nach links, in der Hoffnung Avokadostaub würde so schnell wie möglich kommen. Sie wollte Eisblume einfach nicht enttäuschen. Anscheinend war die Heilerin ein wenig überfordert mit der ganzen Situation. Sie tat ihr furchtbar Leid, auch wenn sie es ihr weder zeigen noch sagen konnte.

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BeitragThema: Re: Lager   Mo 18 März 2013 - 4:13

<-- Breiter Fluss

Bevor Herbststurm das Lager erreichen konnte, hörte er das Donnergrollen aus der Ferne. Ein Gewitter schien sich anzukündigen. Er sah zum wolkenverhangenen Himmel, ohne seine Schritte langsamer werden zu lassen und beschleunigte seine Schritte ein wenig. Er hatte zwar nichts gegen Wasser, doch er wurde nicht unnötig nass.
Mit der baumelnden Frischbeute im Mund betrat Herbststurm das Lager des SturmClans. Anscheinend waren alle anderen außer ihm im Heilerbau. Hoffentlich war nichts schlimmes passiert? Er beeilte sich, seine Frischbeute auf den Haufen zu legen und zum Heilerbau zu laufen.
Da er wahrscheinlich rausgeschickt werden würde, wenn er reinlaufen würde, blieb er ein wenig unschlüssig vor dem Heilerbau stehen. Nebelflügel war auch da. Vielleicht wusste die graue Kätzin ja mehr als er.

»Nebelflügel? Was ist denn los?«
, flüsterte er.

Er wusste es, dass Eisblume nicht mochte, wenn alle um den Patienten herumstanden und guckten. Sie reagierte auf sowas auch gerne einmal ein wenig gereizt.Herbststurm versuchte derweil, einen Blick in den Heilerbau zu erhaschen, doch es war ein wenig zu dunkel, wozu dass nun nur noch spärliche Licht, dass durch die Wolken fiel nicht beitrug.
Wenn es wirklich etwas schlimmes wäre, wäre Tintenstern schon hier. Wo ist sie eigentlich? Wenn jemand...tot wäre, würden mehr Katzen hier sein., redete sich der buntgefleckte Kater ein. Deswegen hasste er es, dass Lager allein zu verlassen: er kam sich, wenn er wiederkam, immer wie der einzige vor, der nichts wusste. Wobei - vielleicht wussten die anderen ja genauso viel, bzw. wenig wie er.
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BeitragThema: Re: Lager   Mo 18 März 2013 - 5:09



Es herrschte Sonnenhoch und die der warme Schein der goldenen Kugel wärmte die Pelze der Katzen und machte sie träge, doch niemand war zu sehen, alle anderen schienen im Heilerbau bei EIsblume zu sein. Tüpfelblatt lag am Rande des Lagers, abseits von den anderen, von hier hatte sie einen guten Blick auf das Geschehen innerhalb des Clans. Doch leider geschah nichts, die ganzen Katzen waren im Heilerbau, wie gerne wäre sie jetzt da gewesen, sie hasste es abseits des Geschehens zu sein, sie brauchte immer jemanden mit dem sie sprechen konnte. Es war deprimierend alleine im Lager rumzuhocken und darauf zu warten, dass etwas passiert. Gerade kam Herbststurm ins Lager, Tüpfelblatt verfolgte jeden ihrer Schritte, sie schien sich eindeutig Sorgen zu machen, immer wieder versuchte sie in den Heilerbau hineinzublicken, doch anscheinend trübte das Licht ihren Blick. Sie scheint sich große Sorgen zu machen, aber das ist normal, jede Katze macht sich Sorgen, wenn ein der halbe Clan im heilerbau versammelt zu sein scheint. Um nicht ganz so alleine rumzuhocken erhob sie sich nun doch auf die Pfoten und ging mit schnellem Schritt auf die beiden Katzen zu, auch Nebelflügel schien nicht zu wissen was los war.

Ach ihr benehmt euch ja wie zwei aufgewühlte Flohhaufen, macht euch keine Sorgen, so schlimm kann das nicht sein, sonst wäre hier bestimmt mehr los.

Ihre Stimme war neckisch und ein schelmisches Funkeln lag in ihren Augen, doch sie meinte ihre Worte natürlich nicht böse, sie sprudelten einfach so aus ihr heraus. Die Kätzin dachte nicht nach bevor sie sprach.
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BeitragThema: Re: Lager   Di 19 März 2013 - 2:49

Nebelflügel bekam zwar keine Antwort, doch anscheinend hatte Eisblume die Situation unter Kontrolle. Während die graue Kätzin wie gleichgültig mit dem Schwanz schnippte, sprach Herbststurm sie von der Seite an.

Um ehrlich zu sein, weiß ich das nicht“, gestand Nebelflügel leise. „Scheinbar ist etwas mit Schmutzfell, doch Eisblume hat alles unter Kontrolle.

Sie versuchte, den Kater zu beruhigen, er sollte nicht in Panik ausbrechen. Auch wenn Nebelflügel nicht das Gefühl hatte, dass Herbststurm der Typ für plötzliche Panikattacken war. Aber man konnte nie sicher genug sein.
Jetzt würde sie erst einmal Tintenstern von der Grenzpatroullie berichten. Doch wo war die graue Kätzin? Suchend flog Nebelflügels Blick über den Lagerplatz, doch sie konnte das weiche Fell der Anführerin nicht erspähen. Vielleicht im Anführerbau, überlegte die Stellvertreterin und tapste mehr oder minder schnell zu diesem herüber.

Die graue Kätzin streckte den Kopf in den Anführerbau hinein und rief nach Tintenstern, doch es kam keine Antwort, noch konnte Nebelflügel ihre Anführerin sehen. Merkwürdig.

Vielleicht konnte Rabenfeder ihr sagen, wo Tintenstern hingegangen war. Wobei Nebelflügel ihren Geruch nicht vor dem Lager ausgemacht hatte, was sie zunehmend beunruhigte. Mit langsamen, zögerlichen Schritten kam sie bei ihrer Freundin an.

Sag mal, wo ist Tintenstern hingegangen?“, fragte sie verwundert. „Ist sie schon jagen gegangen?
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BeitragThema: Re: Lager   So 24 März 2013 - 8:29

Gemächlich wanderte Silberpfote durch den Wald er suchte etwas auch wen er sich nicht mehr erinerte was er suchte, mit diesem Gedanken kam noch ein anderer er konnte sehen.""das muß ein Traum sein ich kann sonnst nur in meinen Träumen sehen"" Mit dieser neuen Information blickte er sich noch einmal um und tatsächlich da etwas vorihm bei einem Hulunderbusch saß eine Silberfarbene Kätzin mit Schwarzen Flecken. Silber kannte sie nicht aber das war normal dachte er sich.Als wen ihre endeckng ein Zeichen gewesen wäre drehte sich die Kätzin mit einmal an und musterte ihn aus ihren dunkelgrünen Augen "du mußt Silberpfote sein, ich bin Rosenherz, du kennst mich nicht aber ich kenne....kannte deinen Vater ich bin..*sie seufzte schwer* war seine Zweite Gefährtin. Ich weiß das alles kommt sehr Plötzlich für dich aber wir haben nicht viel Zeit du mußt umbedingt zu dem Busch am breiten Fluss. Dort wirst du meinen Körper finden und was viel wichtiger ist dort findest du auch deinen Halbbruder bitte du mußt zu ihm ehe mein Körper ihn nicht mehr genug wärmen kann bitte verhindere das er mir auch folgt!" Miteinmal Schrack Silberpfote aus seinem Schlaf auf leise höhrte er noch im Wind die Stimme der Kätzinrufen "Beeile dich rette deinen Bruder". Silberpfote schrekcte aus deinem Traum auf und scheinbar war Eisblume gerade nciht anwesend. Er roch zumindest nichts Frisches von ihr. Silberpfote wusste ddass er nicht viel Zeit hatte aber er seufzte ~Ein Glück dass ich in meinen Träumen sehen kann, so tu ich mir leichter. ~ Silber schlich aus dem Lager und tapste ganz langsam dem Weg entlang, den sein Gefühl ihm Vorgab. Schon bald hörte er ängstliches Maunzen.

-----> Breiter Fluss
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BeitragThema: Re: Lager   So 24 März 2013 - 23:17

cf. kleiner Bach

Nachtblüte trabte die letzten Schritte ins Lager. Wie sie es immer tat sah sie sich um und prüfte ob alles okay war. Sofort stach ihr die kleine Versammlung ins Auge, die sich vor dem Heilerbau gebildet hatte. Neugierig beschleunigte sie ihre Schritte wieder und kam hinter Herbssturm zum Stehen. Nachtblüte fing gerade noch die letzten Worte der zweiten Anführerin auf. Ich glaube nicht, dass Tintenstern jagen ist. Ich habe sie weder gesehen, gehört noch gerochen als ich von der Grenze zurückgekommen bin. Sie kann natürlich auch einen anderen Weg eingeschlagen haben... Was brauchst du denn eigentlich von ihr? Und was ist hier los?, miaute die Kätzin ruhig. Sie wollte keinesfalls aufdringlich klingen, immerhin was es Nebelflügels Sache, was sie mit Tintenstern besprechen wollte, falls sie überhaupt etwas bereden wollte, aber die Neugier hatte mal wieder gesiegt. Doch wahrscheinlich konnte nicht einmal die zweite Anführerin eine Antwort auf die zweite Frage geben. Die Graue sah selbst etwas verwirrt aus, woraus Nachtblüte schloss, dass sie auch erst vor kurzem angekommen war.
Die schwarze Kriegerin zwang sich dazu wieder auf ihre Umgebung zu achten. Es standen wirklich viele Katzen um den Heilerbau und langsam machte Nachtblüte sich Sorgen. War etwas passiert? Instinktiv sah sie sich in den Reihen der Katzen, die um sie standen um. Sie sah Herbststurm, was sie erleichtert aufatmen ließ, denn er war ein guter Freund, mit dem sie schon viel erlebt hatte, Tüpfelblatt, Nebelflügel und noch einige andere Clanmitglieder. Wer war dann außer Eisblume noch da drinnen? Nachtblüte versuchte einen Blick hineinzuwerfen, doch die Anderen versperrten ihre Sicht. Bei dem Versuch näher an den Eingang heran zu kommen, streifte ihre Schulter die von Herbststurm und ein warmer Schauer überlief den Rücken der Kätzin, doch sie ignorierte das Gefühl, weil sie nicht verstand und außerdem keine Zeit zum Nachdenken war. Dem konnte sie sich noch später widmen.
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BeitragThema: Re: Lager   Mo 25 März 2013 - 8:19

Tüpfelblatt stieß zu ihnen. Ihr Kommentar sollte wahrscheinlich die Situation auflockern, doch zu Herbststurms eigener Verwunderung machte es ihn eher wütend. Tüpfelblatt schien anscheinend nicht zu verstehen, dass man sich um jeden verletzten Clankameraden Sorgen machen musste, egal wie gering die Verletzung war. Er blickte die kleine Kätzin kurz an, dann glitt sein Blick weiter, ohne dass er etwas sagte. Er wollte sich jetzt nicht mit solchen Kleinigkeiten noch aufgeregter machen, als er es sowieso war.
Leider wusste Nebelflügel auch nichts näheres. Als sie fertig gesprochen hatte, zuckte Herbststurm mit den Schultern und legte den Kopf ein wenig schief. Wenigstens war er nicht der einzige, der nichts wusste. Und wahrscheinlich hatte Nebelflügel Recht: die Heilerin würde alles unter Kontrolle haben. Eisblume hatte immer alles unter Kontrolle - immer und immer wieder wiederholte er diesen Satz in seinen Gedanken, als würde Schmutzfell dann schneller genesen.
Nebelflügel entfernte sich in dieser Zeit und kam wieder zurück. Sie suchte Tintenstern. Herbststurm hörte auf, sein beruhigendes Sätzchen zu wiederholen und schaute sich verwundert um. Vorher war es ihm nicht völlig bewusst gewesen - die Anführerin war nicht da. Sollte sie sich nicht eigentlich für das Wohl des Clans so weit interessieren, dass sie auch mal anwesend war? Dass die Anführerin noch schlief, bezweifelte der Krieger stark. Ein wenig unwillig schüttelte er sein bunt geschecktes Fell. Tintensterns Abwesenheit hatte sicher einen guten Grund.
In Herbststurms Sichtfeld tauchte schwarzes, glänzendes Fell auf. Nachtblüte kam zu ihnen und beteiligte sich an ihrem Gespräch. Auch sie wusste nichts genaueres. Irgendwie deprimierte Herbststurm es, dass er heute so gar nichts wusste und anscheinend nur im Dunkeln herumtappen konnte.

»Aber wo ist sie dann?«, fragte Herbststurm ein wenig besorgt. Hoffentlich war der grauen Anführerin nichts passiert.

Nachtblüte streifte ihn und einen Moment lang kam es Herbststurm so vor, als würde sie stutzen. Fast hätte er laut aufgelacht. Die ganze Situation überforderte ihn anscheinend - er hatte schon Vorstellungen! Als ob Nachtblüte stutzen würde. Vielleicht hatte sie nur etwas ungewöhnliches festgestellt. Herbststurm, das ist lächerlich, schallte er sich selbst. Bald würde er wohl anfangen SternenClan-Katzen zu sehen.
ZUm erneuten Mal sah sich Herbststurm um. Wo war Tintenstern? Und was machte Rabenfeder? Hatte Eisblume sie nicht losgeschickt? Wieso dauerte das so lange? Herbststurm wurde ein wenig ungeduldig. Er wollte endlich wissen, was Sache war. Er hasste es, nicht zu wissen was los war.

»Ich würde jetzt wirklich gerne mehr erfahren.«, meinte er nach einer kurzen Pause und peitschte ein wenig ungeduldig mit dem langen, bunten Schwanz.
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BeitragThema: Re: Lager   Mo 25 März 2013 - 21:12

Nebelflügel zuckte unruhig mit den Ohren, als Herbststurm sagte, er wisse auch nicht, wo die Anführerin sei. Jetzt war die Situation wirklich äußerst merkwürdig.
Aus dem Augenwinkeln beobachtete sie, wie Silberpfote, Eisblumes Schüler, durch den Heilerbau stromerte und schließend wie von einer Biene gestochen aus dem Lager schlich. Nebelflügels Gefühl sagte ihr, dass es gar nicht gut war, wenn der Kleine alleine unterwegs wäre.

Nachtblüte, Tüpfelblatt?“, sprach sie die beiden herumstehenden Kriegerinnen an. „Silberpfote ist gerade aus dem Lager gegangen – folgt ihm bitte. Ich habe ein ungutes Gefühl bei der Sache. Holt ihn zurück, solange Tintenstern verschwunden ist, möchte ich nicht, dass irgendjemand das Lager verlässt, ohne mir Bescheid zu geben!

Dann wandte sie sich wieder an Herbststurm, der inzwischen auch etwas unruhig wirkte. Ob der Kater wohl einen Verdacht hatte, was Tintenstern machen könnte – oder was ihr zugestoßen sein könnte?! Der Gedanke, dass die Anführerin verletzt war, ließ Nebelflügels Herz schneller schlagen.
Wieviele Leben hatte die Kätzin noch? Es waren bestimmt noch fünf, so lange war die Graue noch nicht Anführerin. Aber bestimmt gab es Wunden, die alle Leben auf einmal aus dem schlanken Körper der Kätzin ziehen konnten. Panik machte sich langsam in Nebelflügel breit.

Herbststurm, hilf mir suchen! Tintenstern muss irgendwo sein!“, miaute die Zweite Anführerin mit leicht kieksender Stimme. „Wir müssen sie finden!

Nebelflügel wandte sich ab und steuerte auf den Ältestenbau zu, guckte hinein, doch fand Tintenstern nicht darin. Auch nicht in der Kinderstube oder dem Schülerbau.

Tintenstern?“, rief sie nun laut. „Tintenstern?
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BeitragThema: Re: Lager   Di 26 März 2013 - 8:03


Nachtblüte spürte ein leichtes Zucken, das durch Herbssturms Körper lief, als sie ihn unabsichtlich berührte. Hatte er etwa ihr leichtes Stutzen bemerkt? Peinlich berührt machte sie ein paar Schritte auf die Seite. Es hatte sih so angefühlt, als wäre der Kater fast in Lagen ausgebrochen, was die Situation für Nachtblüte noch peinlicher machte. Die Kriegerin versuchte die Gedanken fortzuschieben, doch sie schaffte es nicht. Immer wieder musste sie an Hebststurms Reaktion denken. Was hatte er wohl gefühlt?
Schließlich gelang es ihr aber doch wieder in die Realität zurückzukommen. Das hatte sie Nebelflügel zu verdanken. Erleichtert darüber endlich abgelenkt zu sein, lauschte Nachtblüte aufmerksam den Worten der zweiten Anführerin. Schließlich nickte sie und trabte in Richtung Ausgang des Lagers. Dort angekommen drehte sie sich um und rief nach Tüpfelblatt: Kommst du Tüpfelblatt? Wir sollten uns beeilen.
Kurz darauf lief sie voraus, im Wissen dass die andere Kriegerin ihrer Duftspur sicherlich einfach folgen konnte. Nachtblüte folgte Silberpfote und hatte ihn nach einiger Zeit auch eingeholt. Wohin geht's denn?, fragte sie um die Situation etwas aufzulockern, als sie plötzlich ein leises Maunzen hörte. Instinktiv beschleunigte die Kriegerin ihre Schritte. Hier brauchte jemand, wahrscheinlich ein Junges, Hilfe!

Tbc. breiter Fluss
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BeitragThema: Re: Lager   So 31 März 2013 - 6:57

Tüpfelblatt blickte zu Herbstturm und verstand nicht warum er plötzlich so wütend war, was hatte er denn nur? Sie hatte das doch nicht im geringsten böse gemeint und natürlich machte sie sich Sorgen um ihre Clangefährten, doch sie zeigte ihre Gefühle ein wenig anders. Sie behielt ihre Sorgen und Gedanken für sich, nicht jede Katze teilt ihre Gefühle anderen mit und zeigte so, dass ihre Clangefährten wichtig für sie sind. Jeder sollte seine Gefühle auf seiner eigenen Art und Weise zum Ausdruck bringen und ob man es überhaupt macht kann auch jeder selbst entscheiden, andere haben da nicht mit zu entscheiden. Tüpfelblatt sagte nichts mehr zu dem Kater, sie seufzte nur innerlich und wandte sich dann ab Kater, was für Spaßbremsen, aber was kann man machen? dachte sie sich leicht mit sich selbst scherzend. Sie gab ihm keine Acht mehr und wandte sich Nebelflügel zu, sie schien sich Sorgen um den jungen Schüler zu machen, es war verständlich. Ja wir werden den kleinen schon zurückholen, mach dir keine Sorgen sie blickte sie sanft an und nickte dann Nachtblüte zu, natürlich würde sie mitkommen und den Schüler suchen. Sie könnte es sich niemals verzeihen, wenn dem Schüler etwas zustoßen würde. Sie bemerkte, dass Nachtblüte bereits vor-lief und Silberpfote eingeholt hatte. Sie beschleunigte ihre Schritte und hatte die schwarze Kriegerin auch schon eingeholt.

breiter Fluss
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BeitragThema: Re: Lager   Mo 1 Apr 2013 - 7:40

ALPENSEELE lag unter einem tiefhängenden Geäst eines Baumes und schaute sehnsüchtig den wolkenverhangenen Himmel. Er wünschte sich die wärmende Sonne an einem blauen Himmel. Nach einiger Zeit sah er ein, dass er die Wolken noch so böse anschauen konnte; sie würden sich für nichts auf der Welt verziehen und den Blick auf eine strahlende Sonne freigeben. Der kleine Kater erhob sich, rammte die Krallen hoch über sich in die Rinde und dehnte den verschlafenen Körper ordentlich durch. Er kratzte etwas Rinde herunter und schlug sitzend die Fetzen herum. Schnell verschwanden sie im Gras-Erde-Gemisch und Alpenseele verlor sein Interesse daran. Gelangweilt schaute er sich nun um und bemerkte Trubel im Lager. Sie suchten Tintenstern und Nebelflügel schien das Kommando zu übernehmen. Betrübt stellte er fest, dass ihn das nicht besorgte und auch nicht weiter beschäftigte. Hm. Er sollte vielleicht endlich mal engere Freundschaften aufbauen, und sie nicht nur bei Bekanntschaften lassen. Nun war er schon länger im Clan, doch trotzdem hatte er sich noch bei fast allen Dingen zurückgehalten. Voraussichtlich würde er das auch nicht ändern. Zumindest nicht so schnell.

Der Tigerkater stand auf, lief einige Schritte näher zur Lagermitte und blieb dann unschlüssig stehen. Sich umschauend fragte er sich, was er jetzt tun könnte.
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BeitragThema: Re: Lager   Fr 26 Apr 2013 - 1:39

Eisblume lag inzwischen auf dem kühlem Boden des Heilerbaus und sortierte mit ihren Zähnen Kräuterbüschel. Die Blutung Schmutzfells war gestoppt, wenn auch noch nicht richtig verarztet, was kein Grund zur Sorge war. Aber die Heilerin sorgte sich sehr wohl, dazu hatte sie auch jeden Grund. "Wo bleibt er nur, er müsste schon längst hier sein mit den Blättern." murmelte sie etwas hilflos. Der Bärlauch war im Moment egal, Avokadstaub war ihr viel wichtiger. "Hoffentlich hat ihn nur eine Wühlmaus abgelenkt..." Die Heilerin wandte den Kopf um und musterte ihren Patienten. Von Zeit zu Zeit blinzelte er etwas, oder zuckte mit dem Ohr. Die Muskeln traten unter dem geschmeidigen Pelz deutlich hervor und der Duft eines ausgewachsenen Katers erfüllte den ganzen Bau.
Eisblume wurde etwas schwindlig zumute. "Ich werde dir andere Kräuter zusammenstellen."Sie redete zu Schmutzfell, ob er wach war, oder gerade die Ruhe genoss, die er jetzt so dringend nötig hatte, war ihr egal. Von ihrer Mentorin hat Eisblume schon in sehr jungen Jahren gelernt, dass Katzen immer aufnehmen was du sagst. Egal ob sie nun halb schlafen, ohnmächtig, oder gar auf dem Weg zum SternenClan sind. Seit dem Tag an, hat sie noch nie entmutigend, oder beleidigend zu einem weggetreten Patienten geredet. Die Stimme der kleinen Kätzin hallte süß wie Honig von den Steinwänden wieder und Eisblume fühlte sich seltsam zufrieden bei ihrer Arbeit. Viel glücklicher als sie sowieso immer war, wenn sie ihre liebste Beschäftigung ausüben durfte. Gleichmäßig verteilte sie die zuvor zerkauten Kräuter auf den hinteren zwei Ballen. Als die anderen zwei dran waren, wurde sie allerdings etwas verlegen. Eisblume lehnte sich über Schmtzfell und zog seine rechte Vorderpfote zu sich und drehte sie sich zurecht. Schüchtern lächtelte sie ihn an. Ungewollt. Instinktiv. Sie hatte es nicht bemerkt, dass sie zum Schnurren begonnen hatte, was ihr umso peinlicher war. Hastig schmierte sie den Rest der Paste auf seine Pfoten und drehte sich zu ihren Vorräten um zum Einen Spinnenweben zu suchen und zum Anderen um zu verdecken wie unangenehm ihr das war. „Lass dir bloß nicht den Kopf verdrehen, Ice...“
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BeitragThema: Re: Lager   Fr 26 Apr 2013 - 23:18

Rabenfeder wartete, mehr oder weniger geduldig, auf das Ankommen von Avokadostaub. Mit jeder Sekunde wurde sie ein wenig unruhiger. Ihr Blick huschte ununterbrochen umher. Wo blieb der Älteste nur? Hoffentlich war ihm auf dem Weg nichts passiert. Aber nein - so alt war Avokadostaub nun auch wieder nicht. Sie unterschätzte ihn bestimmt maßlos.
Trotzdem wurde sie ungeduldig. Hoffentlich würde Eisblume ihr nicht die Schuld an der Verspätung geben. An ihrer Stelle wäre Rabenfeder wahrscheinlich ausgeflippt, wenn jemand sie so viel Zeit ließ. Es ging Schmutzfell nicht gut und sie stand hier tatenlos herum und tat nicht, gar nichts! Sie wartete einfach auf jemanden, der nicht kam. Super, wirklich.
Sollte sie gehen und nach Avokadostaub suchen? Nein, es war nicht ihre Aufgabe, eigenmächtig nach ihm zu suchen. Dafür sollte sie erst zu Eisblume gehen und sich entschuldigen und dann Tintenstern oder Nebelflügel Bescheid geben. Ja, so würde sie es machen, das war ein guter Plan.
Sie drehte sich um und ging wieder in Richtung des Lagers. Sie sah sich immer wieder um und warf Blicke über ihre Schulter, doch Avokadostaub tauchte nicht auf. Kopfschüttelnd beschleunigte sie ihre Schritte immer weiter, sodass sie fast rannte, als sie im Lager ankam.
Der Anblick der gewohnten Umgebung beruhigte die Kriegerin ein wenig, doch immer noch war sie ein wenig hibbelig. Sie brauchte ein paar Momente, um sich daran zu erinnern, wo sich der Heilerbau befand. Innerlich schimpfte sie mit sich selbst, dann ging sie schnellen Schrittes zu Eisblume und Schmutzfell.
Die Heilerin war damit beschäftigt, Kräuter zu suchen oder so, als Rabenfeder kam. Sie stoppte schlitternd und rutschte so weit, dass sie die Heilerin fast anrempelte. Sie stammelte ein paar Entschuldigungen, bevor sie sich besann und aufhörte, so herumzustottern.

»Eisblume, es tut mir Leid, ehrlich, aber Avokadostaub ist noch nicht gekommen! Ich habe gewartet, aber er ist immer noch nicht da. Ich geh schnell zu Nebelflügel und sagte Bescheid, dass ich ihn suchen gehe. Tut mir Leid, wirklich! Ich bring die Kräuter so schnell ich kann, sobald ich ihn gefunden habe«, versicherte sie und gestikulierte dabei wild mit dem Schweif und de rechten Vorderpfote.

Wahrscheinlich würde die Heilerin sie jetzt für verrückt und verplant halten, aber im Moment machte es Rabenfeder nichts aus. Sie wartete gespannt darauf, was die Heilerin ihr riet und warf einen kurzen Blick zu Schmutzfell. Er sah so aus, als würde es ihm nicht gut gehen. Aber sie glaube an Eisblume, sie würde den Kater schon wieder hinkriegen.
Oh, hoffentlich würde sie die Kräuter so bald finden wie möglich. Schmutzfell brauchte ihre Hilfe!
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Eisblume

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BeitragThema: Re: Lager   So 28 Apr 2013 - 1:04

Eisblume riss vor Schreck die Pfoten in die Höhe um sich blitzschnell zum Eingang zurechtzuwirbeln, was einen Schwall Beeren in die Luft katapultierte, die sich in all ihrer Schönheit blitzschnell und erstaunlich gleichmäßig auf dem Steinboden verteilten. Die Heilerin wollte sich schon für diese Peinlichkeit entschuldigen, als sie Rabenfeder in der Katze entdeckte, abe der zuvor noch so hochnäsigen Katze schien es garnicht aufgefallen zu sein, denn Eisblume wurde mit einem Gestolpere von Wörtern überhäuft für die sie erst einmal einen mehr, oder weniger langen Moment brauchte um sie zu entschlüsseln.
"Ganz ruhig, Rabenfeder. So schlecht steht es um Schmutzfell nun auch wieder nicht. Es ist nur.." Die Heilerin brauche einen Moment um ihre verstrickten Gedanken in Worte zu fassen und sah sich das Chaos in ihrem Bau an. Heute wollte aber auch alles schief gehen! "Er musste den Weg ins Lager zurück selbst gehen, was natürlich unendliche Schmerzen für ihn bedeutet. Das Kraut das Avokadostaub hätte bringen sollen ist dagegen, dass sich seine Pfoten infizieren, wo er sich doch eine Menge Dreck ins Fleisch gerannt hat auf dem Weg ins Lager... Ich habe seine Wunden gerade mit etwas nicht so starkem sterilisieren." Eisblume machte eine peinliche Pause in der sie zu Schmutzfell ansah. "Den Bärlauch kann ich noch immer gut brauchen, aber an deiner Stelle würde ich mir mehr sorgen um den Ältesten machen. Vielleicht wäre es klug, wenn du dir noch zwei andere Katzen suchst und ihr gemeinsam nach ihm seht. Es wäre ihm bestimmt unangemehm, wenn der stellvertretende Anführer zu ihm gelaufen kommt und er ist eigentlich wohlauf." Die Kätzin überlegte noch kurz und sah Rabenfeder in die Augen. "Wohl doch nicht so gleichmütig wie sie immer tut.." Eisblumes Mundwinkeln gingen eine klitzekleine Spur nach oben. Sie mochte die verklärten SturmClanler nicht, die glaubten die Loyalität zu dieser Spinnerin die sie Anführerin riefen, wäre das A und O, aber für Belustigung sorgten sie immer wieder. "Lös mir ja keine Panik im Lager aus. Wir wissen immerhin nicht was mit ihm los ist." Die Heilerin sprach mit all ihrer Autorität und senkte den Kopf tief zu einem Nicken als Zeichen dass Rabenfeder gehen konnte. Die Sache war Eisblume mehr als ernst.
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