Lager

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BeitragThema: Lager   So 9 Sep 2012 - 6:32

das Eingangsposting lautete :

Das Lager des SturmClans ist ein heimeliger Ort. Der Boden ist von grünem Gras bewachsen, jedoch von vielen Pfotenschritten meist eher sandig und trotz des Moores rundherum ziemlich trocken. Die Frischbeute wird unter ein paar Sträuchern am Rande des Lagerplatzes, der durch einen dichten Wall aus Ginster geschützt ist, gelagert. Die Bauten der Katzen liegen in kleineren, grünen Büschen, die vor Wind und Wetter schützen und in der Blattleere warm halten. Der Anführerbau liegt neben einem Baumstumpf, von dem aus er zu seinem Clan spricht. Ein schützender Baum wächst direkt neben dem Lager und kann so ein wenig Wind abhalten.

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BeitragThema: Re: Lager   Sa 23 Feb 2013 - 3:41

Nebelflügel schrak auf, als der Älteste Avokadostaub sie grüßte. Eilig beeilte sie sich, ihm und den beiden Kätzinnen Eisblume und Tintenstern ebenfalls einen schönen Tag zu wünschen.

Guten Morgen!“, miaute Nebelflügel zurückhaltend.

Dann schritt sie an Eisblume vorbei, krampfhaft darauf bedacht, weder zu freundlich, noch zu ignorierend zu der Silbergrauen zu sein. Beides konnte falsch verstanden werden. Wenn sie zu freundlich war, würde man bald vermuten, dass die beiden Kätzin eine sehr starke Freundschaft verband, die so jedoch nie zum Ausdruck gekommen war. Und wenn Nebelflügel die Heilerin ignorierte, konnte man denken, sie sei illoyal oder nicht respektvoll genug.

Tintenstern, möchtest du die Patroullien einteilen oder soll ich mit Nachtblüte zuerst die Grenze markieren und dann jagen gehen?

Die Stimme der Grauen war freundlich, doch diese Freundlichkeit kam in ihren sonst so offenen und liebevollen Augen nicht an. Sie setzte sich vor ihrer Anführerin hin und ringelte den Schwanz ordentlich um die Pfoten.
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BeitragThema: Re: Lager   So 24 Feb 2013 - 3:09

Tintenstern schrak zusammen als sie die sanfte Stimme von Nebelflügel vernahm. Wie sie aufeinmal mit samtigen Pfoten hinter ihr stand. Die graue nickte und sagte dann: Du kannst mit Nachtblüte sofort jagen gehen, ich werde eine Grenzpatrouille zusammenstellen. Wir werden uns bei ungefähr Sonnenhoch bei dem Fluss treffen und dann und vielleicht noch einmal gemeinsam losziehen. Heute ist doch ein wunderbarer Tag zum Beute jagen. Die Anführerin schnurrte glücklich, nickte dann ihrer Stellvertreterin zum entlassen zu.

Ihre Pfoten trugen sie wiedermal zu dem Kriegerbau, jetzt wollte sie sehen ob Löwenstaub vielleicht irgendwo zu finden sei. Leise flüsterte die Anführerin den Namen des Kriegers, keine Antwort. Sie flüsterte wieder, immernoch keine Antwort. Wo steckt er denn? fragte sie sich und setzte ihren Suchgang fort. Irgendwie fand sie es komisch ihre Krieger zusammen zu suchen, aber sie beschäftigte sich gerne mit dem Clan und wollte sich nicht durch ihr Amt der Clan Anführerin von anderen abheben. Sanft schüttelte die graue den Kopf und hielt die Augen weiter offen, vielleicht konnte sich ja jemand anderes finden lassen. Leichtfüßig trabte sie über den Lagerplatz und hielt die Augen offen.
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Eisblume

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BeitragThema: Re: Lager   Mo 25 Feb 2013 - 7:02

Die Heilerin sah die Anführerin vorbeigehn, entschlossen sie einfach auszublenden. Seufzend setzte sie ihre Fellpflege fort, bevor ein Kater sie ansprach. Eisblume wusste nicht recht, wie sie ihm entgegen treten sollte. Avokadostaub war natürlich auf keinem der heimlichen Treffen und wusste vermutlich nicht einmal etwas davon. "Wenn ich ihn jetzt abweise erweckt das nur Aufsehen. Bloß nichts unnötig herauf beschwören " dachte sie grüblerisch. Eisblume wusste nicht wie der Älteste zu dem ganzen Stand, genauso wenig, wie sie überhaupt etwas über ihn wusste. Eisblume hatte sich in letzter Zeit wirklich fast ausschließlich nur mit ihren...Verbündeten unterhalten. Eisblume schüttelte kurz unkenntlich den Kopf bei diesem Gedanken. "Guten Morgen Avokadostaub." entgegnete sie ihm schließlich mit einem freundlichen Schwung in der Stimme. "Geht es dir gut? Irgendwelche Beschwerden aufgeschnappt?" fragte sie beiläufig. "Die Katzen sollten viel öfter zum Heilerbau wandern; jeder Schnupfen, Husten, jeder verletzte Pfotenballen und jeder Bauchschmerz schwächt unnötig.." murmelte sie, bevor ihre Stimme in der Leere versiegte. Die Heilerin warf Advokadostaub einen neutralen Blick zu. Ihr Gesicht war kaum zu deuten. Der Älteste gab ein merkwürdiges Abbild her. Er war groß gewachsen, so dass er bedrohlich wirken konnte, war aber dennoch sehr dürr und hatte keine besonders breiten Schultern wie Eisblume befand. Sein Fell gefiel der Kätzin allerdings. Die Cremefarbe mit den dunklen Streifen gaben einen hübschen Kontrast ab. Natürlich strahlte er wie alle Ältesten große Weisheit aus. Eisblume sah ihm ohne Hektik in die Augen. Ein seltsames Gefühl der Leere überkam sie. "Es wird Zeit für den neuen Clan.."
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BeitragThema: Re: Lager   Di 26 Feb 2013 - 2:32

Nebelflügel blieb ruhig, während sie Tintenstern zuhörte. Ihr kam es schon wieder so vor, als wolle die Anführerin ihr nicht so recht etwas auftragen, was Nebelflügel nicht sowieso schon geplant hatte. Manchmal fühlte sie sich überflüssig, doch Schneehauchs Pläne brachten sie jedes Mal dazu, wieder neuen Mut in sich selbst zu finden.

Tintenstern wirkte heute vollkommen normal, so wie vor ihrem Streit mit Eisblume. Doch Nebelflügel erinnerte sich an die Tage, wo die graue Anführerin ihren Clan vernachlässigt hatte. Es fiel ihr nicht leicht, Tintenstern zu vergeben.
Wenn Schneehauch erst einmal Anführerin ist, wird alles besser!, dachte Nebelflügel, um die negativen Gedanken aus ihrem Kopf zu vertreiben. Immer wenn sie an die Zukunft im neuen, vereinten Clan dachte, bemerkte sie umso leichter die Missstände im SturmClan. Es gab zu wenig Krieger, zu wenig Junge und zu wenig Schüler. Der Clan war nicht mehr stark! Schneehauch würde bestimmt leicht einen starken Clan zusammenstellen.
Doch Nebelflügel durfte nicht daran denken, sie hatte Angst, sich zu verraten. Etwas abgelenkt schüttelte sie sich von Nase bis Schwanzspitze.

In Ordnung. Nachtblüte ist noch nicht wach, doch ich werde ihr sagen, sie soll nachkommen. Wenn du nichts dagegen hast, würde ich dennoch gerne die Grenze patroullieren, das ist wichtiger als Jagen, denke ich“, miaute Nebelflügel. „Ich jage danach!

Ja, die heimlichen Treffen und das Wissen, endlich wahre Freunde gefunden zu haben, hatten der sonst eher zurückhaltenden und missverstandenen Kätzin Selbstvertrauen geschenkt. Sie fühlte sich in ihrem Handeln bestärkt.

Ohne auf ein weiteres Wort Tintensterns zu warten, drehte sich Nebelflügel zum Kriegerbau, wo sie Nachtblüte weckte. Danach wandte sich Nebelflügel zum Lagerausgang, wo sie das Lager durch den Ginstertunnel verließ.

tbc. Kleiner Bach
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BeitragThema: Re: Lager   Di 26 Feb 2013 - 2:57

Nachtblüte spürte eine schwache Berührung, die sie aber trotzdem aufwachen ließ. Es dauerte einige Zeit, bis die Kriegerin ihre Augen geöffnet hatte. Als es geschehen war, war ihre Weckerin, dem Geruch nach eindeutig Nebelflügel, schon weg. Die Kätzin stand langsam auf und streckte sich ausgiebig. Sie hatte gut und traumlos geschlafen. So ausgeschlafen war die Kriegerin schon lange nicht mehr gewesen.
Gähnend trottete Nachtblüte aus de Bau und rechte ihren Kopf dem Sonnenlicht zu. Doch da war kein Sonnenlicht! Der Himmel war voller dunkler Wolken. Wahrscheinlich würde es bald regnen. Doch das schlechte Wetter machte Nachtblüte nicht traurig. Sie freutebsich trotzdem auf den Tag und alles was er mit sich bringen würde. Die Kriegerin verspürte einen Anflug von Glück, wenn sie daran dachte Jegen oder Patrollieren zu gehen.
Plötzlich wurde Nachtblüte wieder klar, dass es wahrscheinlich einen Grund gegeben hatte, weshalb Nebelflügel sie geweckt hatte. Deshalb sah die Kriegern sich im Lager um, doch nirgends konnte sie eine Spur der zweiten Anführerin entdecken. Verdattert suchte sie noch genauer, aber auch beim zweiten Versuch blieb sie unfündig.
Schließlich beschloss die Kriegerin einfach der Duftspur zu folgen. Nach kurzem Prüfen der Luft, hatte Nachtblüte sie entdeckt und folgte Nebelflügel aus dem Lager. Wohin war die Stellvertreterin wohl gegangen? Patrollieren? Oder doch eher jagen? Egal was es war, Nachtblüte freute sich darauf. Diesen Tag konnte nichts zunichte machen.

Tbc. Kleiner Bach
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BeitragThema: Re: Lager   Do 28 Feb 2013 - 5:12

Während der Älteste auf eine Antwort der Heilerin wartete und nebenbei seinen Fisch verspeiste, fingen Nebelflügel und Tintenstern an eine Unterhaltung zu führen. Es war nicht viel, nur das morgendliche Gespräch, welcher Krieger was übernahm. Mittlerweile hatte Eisblume das Wort an ihn gerichtet. ,,Doch, das habe ich. Irgendein Schüler hat das Moos nicht richtig ausgeschüttelt und nun schmerzen meine Knochen furchtbar. Du hast nicht zufällig etwas dagegen?“ Bei seinen letzten Worten schmunzelte er leicht. Er wusste doch, dass die Kätzin etwas da hatte, nicht umsonst war sie Heilerin. Gleich danach kam ihm ein Gedanke. Hoffentlich nahm Eisblume es ihm nicht übel, in den letzten Monaten hatte er eine Wandlung bei ihr erlebt – ebenso bei Tintenstern. Während sie früher beste Freundinnen waren, schien heute etwas anders zu sein. Der Kater wusste nicht was, doch er hoffte, dass irgendwann alles wieder gut werden würde. Er hatte schon zu viel gesehen und das emotionslose Gesicht der Heilerin gefiel ihm ganz und gar nicht. ,,Sag mal, ist eigentlich alles in Ordnung mit dir? Du wirkst irgendwie… abwesend.“ Wenn er schon nur im Ältestenbau lag, konnte er sich doch immernoch anders um den Clan kümmern. Immerhin war er hier aufgewachsen.
Mittlerweile war die zweite Anführerin aus dem Lager verschwunden und auch Nachtblüte tauchte wenige Minuten später aus dem Kriegerbau auf, sie verschwand ebenso durch den Lagereingang. ,,So langsam wachen alle auf, hm?“, versuchte Avokadostaub ein ganz normales Gespräch anzufangen.
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BeitragThema: Re: Lager   Do 28 Feb 2013 - 9:22

"Für deine alten Knochen habe ich allerdings etwas in meinem Bau." nickte Eisblume bestätigend. Die Ältesten trauten sich wenigstens ihre Wehwechen der Heilerin zu gestehn, was man von so manch stolzem Krieger ja nicht behaupten kann. "Ich mache dir einen schönen Breiumschlag aus Greiskraut... ja, am Besten mit ein paar Wacholderbeeren und du wirst springen wie ein kleines Junges." schnurrte sie zufrieden. Die Gespräche um die Heilerin herum waren kaum zu überhören und übertrieben laut in Eisblumes Ohren klangen die Worte Tintensterns. Sie waren so gute Freunde... Die gute Laune der Kätzin schwand im Handumdrehen. "Ich versteh nicht, was passiert ist..." gestand sie sich selbst, wusste allerdings, dass es so nicht weiter gehen konnte. Nur mit einem Ohr hörte sie dem Ältesten zu, halbherzig, mit dem Blick zu ihrer alten Freundin nuschelte sie ein: "Mir geht es gut." Wiederum ein frustriertes Kopfschütteln Eisblumes. "Irgendwann bekomm ich nochmal ein Hirntraumer von dem ganzen Kopfgewakel!" "Kommst du mit?" fragte sie Avokadostaub und deutete mit ihrem Schwanz Richtung Heilerbau bevor sie sich erhob und die ersten Schritte in die Richtung tat. Was Eisblume jetzt brauchte war die beständige Ruhe ihrer Arbeit als Heilerin. Auch wenn die Silbergraue nicht mehr wusste, was in letzter Zeit los war, so wusste sie doch wieso sie Heilerin geworden war. Weil ihr nichts mehr Freude bereitete als für verwundete und kranke Katzen Kräuter zu häufen und sie zu verarzten. Den ständigen Fortschritt der Heilung zu bewundern und zufrieden mit sich selbst sein zu können. Ein freudiges Zucken der Schnurrhaare und sie war in ihrem Bau.
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BeitragThema: Re: Lager   So 3 März 2013 - 4:08

Kurz ein glückliches Schnurren ablassend erhob sich Avokadostaub. Ihm machte es absolut nichts aus zu der Heilerin zu gehen und ihr seine Probleme zu erzählen. Vor allem, da er merkte, wie sehr es Eisblume freute. Der Kater wusste nicht, wie sehr es sie störte, aber als er selbst noch ein Krieger gewesen war, hatte er es vermieden zur Heilerin zu gehen, um nicht schwach da zu stehen. Heute war es wahrscheinlich nicht anders. Aber dagegen unternehmen konnte man eh nur wenig.
Kurz schüttelte Avokadostaub seinen Kopf, damit er diese fast schon trüben Gedanken verbannen konnte und konzentrierte sich wieder auf das Geschehen im Lager. ,,Springen wie ein kleines Junges? Na das hört sich doch mal gut an. Freudig lächelte der Kater und überlegte, ebenfalls seine Augenprobleme zu erwähnen. ,,Dann hast du bestimmt auch etwas für meine Augen da, oder? Das juckt die ganze Zeit, je weniger ich sehe, desto schlimmer wird das…. Ein Seufzen entglitt ihm, ehe er Eisblume in ihren Bau folgte. Obwohl beide noch wenige Schwanzlängen entfernt standen, roch man bereits die Kräuter. Wenigstens hatte seine Nase nicht nachgelassen. So sehr er auch seine Ruhe als Ältester liebte, so sehr wäre er gerne wieder Krieger, um seinem Clan treu zu dienen. Aber man konnte nicht ewig in der Vergangenheit wühlen, zumindest nach seinen Ansichten.
Das Genuschelte der Heilerin wäre dem Kater beinahe entgangen, zudem klang es sowieso nicht unbedingt glaubwürdig. Was ist nur los hier? Vielleicht sollte ich mit ihr reden…, überlegte Avokadostaub. Aber wer wusste schon, was in dem Kopf der Kätzin vorging und ob sie das überhaupt wollte. Zudem schien sie ja wenige Minuten später erneut fröhlich zu sein, als beide Katzen ihren Bau betraten.
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BeitragThema: Re: Lager   So 3 März 2013 - 7:14

Eisblume genoss den Duft der sie in ihrem bescheidenem kleinem Fleckchen Eigen umwogte. Eifrigt machte sie sich daran, Beeren und Kräuter herauszusuchen und wurde dabei so ruhig, wie schon lange nicht mehr. Mittendrinnen entschied sie sich wieder um. Es war keine Binse mehr da, und Schwarzwurzel war auch Mangelware, also entschied sich die Heilerin dafür Gänseblümchen zu nehmen. Die taten es genauso gut und Avokadostaub müsste nicht einmal warten bis die Breipackung zog. Die Kätzin verrieb vorsichtig den gelben Blütenkörper auf den entscheidenden stellen, bevor sie die weißen Blütenblätter der Blume zerkaute und sie ebenfalls auftrug. Was die Augen anging, war es schon etwas schwieriger. Eisblume sucht ein, zwei verschiedene stark duftende Kauwerke. "Ich bin mir nicht zu hundert Prozent sicher, Heilmittel für Augenprobleme schlagen nicht bei jeder Katze gleich an... das Augenlicht ist schon etwas sehr kompliziertes...." Eisblume legte eine kurze Pause ein, indem sie den Ältesten musterte. "Wir versuchen es mal mit etwas Baldrian, würde ich sagen. Könntest du bitte kurz mit dem Kopf nach oben gehn und zur Decke schaun? Ich tropfe dir dann etwas von dem Saft hinein." Ehrfürchtig senkte Eisblume etwas den Blick und wartete auf Avokadostaubs Einverständnis. Als Heilerin besitzt sie sehr hohes Ansehn, und doch findet Eisblume dass jeder den Ältesten das höchste Maß an Respekt aufzeigen sollte. Die Heilerin hatte und wird auch immer sehr großen Respekt haben, vor dem Augenlicht, dass jeder Katze geschenkt wurde. Denn wenn man dieses verlur, blieb einem nichts anderes, als sich voll und ganz auf andere zu verlassen. Der Kätzin stellte sich das Fell am Nacken auf vor Angst, und Eisblume schüttelte schnell den Kopf, bevor Avokadostaub den Angstgeruch riechen konnte.
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BeitragThema: Re: Lager   Mo 4 März 2013 - 2:36

Herbststurm wusste genau, wie spät es war. Und er wusste genau, dass ein Krieger zu dieser Zeit nicht mehr im Kriegerbau herumlag und Löcher starrte. Er hatte die anderen gehen sehen und hören können, doch bis jetzt hatte er noch keine Lust gehabt, ihnen zu folgen. Er hatte in der letzten Nacht nicht gut geschlafen, außerdem versprach der graue Himmel schlechtes Wetter. Und wer mochte schon schlechtes Wetter? Herbststurm auf jeden Fall nicht. Er hätte lieber blauen Himmel und Sonnenschein anstatt grauem Himmel und keinem einzigen Sonnenstrahl.
Aber die anderen würden sich sicher schon fragen, wo er blieb. Wahrscheinlich hatte er die Einteilung der Patrouillen schon verpasst. Egal, dann würde er eben im Lager bleiben. Dann konnte er wenigstens nicht nass geregnet werden. Vielleicht würde er sogar Glück haben und jemanden finden, mit dem er reden konnte. Bzw. vielleicht würde er sogar jemanden finden, der sich sein Geschwafel anhörte und ihn nicht unterbrach. Nachtblüte war wahrscheinlich nicht mehr da - schade, sie war eine gute Zuhörerin.
Als Herbststurm aus dem Bau trat, streckte er sich erst einmal und bewegte seine müden Glieder. Er warf einen misstrauischen Blick zum Himmel, dann sah er sich im Lager um. Entdecken konnte er nur Eisblume, Avokadostaub und Tintenstern. Die Heilerin und der Älteste verschwanden gerade im Heilerbau. Wahrscheinlich hatte Avokadostaub irgendein Ältesten-Problem.
Herbststurm lief auf den Frischbeutehaufen zu und nahm sich eine kleine Maus, die zum Rand des Lagers schleppte, wo er sich niederließ. Später würde er, wenn er konnte, auch noch jagen gehen, doch alleine reizte es ihn nicht sonderlich. Er aß seine Maus auf und sah sich erneut gelangweilt um. Er hasste es, wenn wirklich so gar nichts los war. Langeweile war nichts für ihn - er war nicht besonders geduldig und warten hasste er. Leider sah es nicht so aus, als würde seine Langeweile bald beendet werden.
Obwohl er normalerweise gern nichts tat, sprang er bald darauf auf und lief im Lager auf und ab, den Blick auf den Lagerausgang gerichtet. Schließlich seufzte er. Dann würde er eben alleine jagen gehen. Das würde wahrscheinlich immer noch spannender sein, als hier herumzulungern und auf bessere Zeiten zu warten. Ohne genau darauf zu achten, wohin ihn seine Schritte trugen. Heute Mittag würde hoffentlich mehr los sein.

--> Breiter Fluss
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BeitragThema: Re: Lager   Mo 4 März 2013 - 5:28

Es war wirklich verwunderlich, wie schnell und stark sich Eisblumes Laune ändern konnte. Von einem Moment auf den anderen sprang sie umher, wie ein kleines Junge. Draußen wirkte die Heilerin betrübt, doch sobald sie ihren Bau betrat, wirkte sie ungemein ruhig. So recht wusste Avokadostaub nicht, ob er belustigt oder besorgt den Kopf schütteln sollte. Wahrscheinlich war es am besten, den Dingen ihren Lauf zu lassen, möglicherweise legte es sich ganz von alleine.
Neugierig beobachtete der Kater, wie die Heilerin zwischen den ganzen Kräutern wühlte, schließlich doch andere nahm und alles auf seine Gelenke tat. Die Wirkung setzte nur wenige Momente später ein und er spürte, wie der Schmerz abflaute. ,,Danke sehr Eisblume, das hilft wunderbar.“, bedankte sich der Älteste und sah dabei zu, wie Eisblume bereits neue Kräuter heraussuchte. Nachdem sie fertig war, erklärte die Kätzinn, dass es womöglich nicht viel half, doch Avokadostaub war das mehr oder weniger egal, so lange doch zumindest dieses nervige Jucken aufhörte.
,,Lieber versuche ich es und es klappt vielleicht nicht, als dass ich es erst gar nicht probiert habe.“ Dieser Satz hatte den Ältesten bereits durch sein ganzes Leben lang begleitet und geholfen, immerhin stimmte er doch. Ein leichtes Lächeln legte sich auf das Gesicht des Katers. Jetzt hatte er sich schon wieder an die Vergangenheit erinnert, dabei sollte er wirklich damit aufhören. Dadurch wurde die Gegenwart nicht besser, doch war sie momentan in Ordnung. Zumindest durch seine Augen. ,,In Ordnung., gab Avokadostau seine Zustimmung und hockte sich zuerst hin, bevor er zur Decke des Heilerbaus sah. So würde Eisblume besser an seine Augen kommen.
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BeitragThema: Re: Lager   Di 5 März 2013 - 2:42

Eisblume hatte schon mit Avokadostaubs Einverständnis gerechnet. Wie wahrscheinlich war es denn auch schon, dass er nein sagen würde? Doch die Heilerin hielt es für angebrachter und wippte zufrieden mit dem Kopf. "Der Baldrian müsste deine Augen etwas beruhigen, und der Saft würde sie befeuchten.... So zumindest die Theorie." Eisblume faltete es mehrmals, bevor sie das Baldrianblatt vorsichtig mit dem Maul auflas und zwischen ihre hintersten Backenzähne schob. Es war etwas schwierig den Saft direkt in seine Augen zu träufeln, aber irgendwie bekam die Kätzin es auf die Reihe. Und zwar ohne Avokadostaubs Pelz nass zu machen. Als sie damit fertig war, spuckte sie das trockene Blatt aus. Es war ein widerlicher Geschmack auf ihrer Zunge, da konnte das Kraut auch noch so beruhigend auf den Körper wirken, schmecken tat es grauenhaft. "Bleib noch ein wenig in der Haltung wenn möglich und versuch ein paar Mal zu blinzeln, damit sich alles gut verteilt." wieß sie dem Ältesten an, bevor sie sich an ihren Kräutervorrat wendete. "Hier muss doch noch irgendwo..." bevor die Heilerin zu Ende denken konnte, fand sie das Gesuchte. Es war ein Stück einer übrig gebliebenen Honigwabe. Die goldene Flüssigkeit war schon eingetroknet, allerdings schleckte Eisblume freudig ein, zwei Mal mit ihrer Zunge darüber. Der herrlich süße Geschmack vertrieb den Baldrian und ließ ein wohlig warmes Gefühl in ihrem Maul zurück. "Ist der Juckreiz etwas gelindert?" Eisblume konnte es nur für den Kater hoffen. Auch wenn er voraussichtlich kein Mitglied des neuen Clans werden würde, so ehrte die Kätzin den Ältesten doch. Avokadostaub war eine weise Katze- er war ja auch schon lange Krieger bevor sie überhaupt das Licht dieser Welt erblickt hatte!
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BeitragThema: Re: Lager   Sa 9 März 2013 - 2:01

Kurz nickte der Älteste, als die Heilerin die theoretische Wirkung des Krauts erklärte und hoffte tatsächlich, es möge funktionieren. Dieser Juckreiz war ja kaum mehr auszuhalten, dabei war er eigentlich eine recht geduldige Katze, aber alles hatte irgendwann ein Ende. ,,Nochmals danke, du bist wirklich eine ausgezeichnete Heilerin.“ Ein Lächeln stahl sich kurz in das Gesicht Avokadostaubs, ehre er versuchte sich so wenig wie möglich zu bewegen und zu blinzeln, damit Eisblume ordentlich ihre Arbeit erledigen konnte. Das tat sie auch, sogar ohne dass sein Fell irgendwie nass wurde oder so. Anschließend spuckte sie es aus, es schien nicht unbedingt appetitlich zu sein. ,,Geht klar.‘‘ Erneut versuchte der Kater sich nicht zu bewegen, blinzelte nun aber mehrmals, bis der Juckreiz gelindert war. Anschließend sah er nicht mehr zur Decke des Baus, sondern zu Eisblume, die gerade irgendetwas abschleckte. ,,Ist er, es ist alles schon viel besser.“, beantwortete die Frage und stand auf, um sich ganz normal hinzusetzen. Avokdastaub verspürte das Gefühl sich mit jemandem unterhalten zu wollen oder einen kleinen Spaziergang zu machen, sonst saß er nur den ganzen Tag im Lager herum und tat absolut nichts. ,,Sag mal, du möchtest nicht vielleicht ein wenig mit mir spazieren gehen oder so? Ich könnte dir auch ein wenig helfen, wenn was los ist.“ Ein paar Mal fuhr sich der Älteste über das Bauchfell, dass von dem Liegen zerzaust und bestaubt war. Allerdings half das sowieso nicht viel, langes Fell ließ sich schwer bändigen. Das hatte es schon damals nicht, aber man gewöhnte sich daran.
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BeitragThema: Re: Lager   Sa 9 März 2013 - 5:20

Rabenfeder erwachte im Bau. Wie lange hatte sie geschlafen? Es war ihr furchtbar peinlich, so verschlafen zu haben und sie sprang sofort auf. Außer ihr war anscheinend niemand mehr im Kriegerbau, sie beeilte sich, nach draußen zu kommen. Die Luft war frisch, doch die dunklen Wolken am Himmel kündigten Regen an. Rabenfeder dachte sehnsüchtig an die warmen, sonnigen Tage der Blattfülle.
Sie sah, wie Herbststurm das Lager verließ, doch nun wollte sie dem Kater nicht mehr folgen. Sie wusste ja nicht einmal, wohin er wollte. Außerdem wollte sie nicht wie der letzte Idiot aussehen, der nur darauf hoffte, irgendwen zu finden, dem er hinterherlaufen konnte.
Sie bemühte sich darum, größer und eindrucksvoller auszusehen, als sie es für gewöhnlich tat. Sie schritt über den Lagerplatz und sah sich um. Es konnten doch wohl nicht alle Krieger draußen sein, oder? Wäre ich früher aufgestanden, wäre ich bei einer Patrouille dabei. Jetzt muss ich wohl oder übel hierbleiben.
Sie setzte sich in den Schatten und fuhr sich mit kräftigen Strichen über das gemusterte Fell, bis auch die letzen Reste des Mooses ihres Nestes weg waren. Sie mochte es nicht, wenn ihr Fell schmutzig war.
Gelangweilt starrte die Kriegerin umher. Irgendjemand musste doch hier sein. Oder zumindest zurückkommen. Irgendwer! Sie hörte leise die Stimme der Heilerin und des Ältesten Avocadostaub aus dem Heilerbau, doch sie hatte keine Lust sich zu ihnen zu gesellen und mit ihnen über die Gebrechen der Ältesten zu sprechen. Auch wenn sie sich Gesellschaft wünschen - ein wenig wählerisch war sie trotzdem.
Nachtblüte, Nebelflügen und Herbststurm wären in ihren Augen ordentliche Gesprächspartner gewesen, Tintenstern würde auch noch gehen. Sie seufzte. Aber nein, die hatte verschlafen.
Später würde sie jagen gehen - vielleicht würde irgendjemand sie begleiten. Sie würde einfach in die Runde fragen, wer Lust hatte. Wenn sie dann da wären eben.
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BeitragThema: Re: Lager   Sa 9 März 2013 - 5:56

Freudig zuckte Eisblume mit dem Schwanz. Sie konnte es in der Luft riechen und deutlich an ihrem Pelz fühlen, dass es heute noch regnen würde, doch im Moment war es sehr schön draußen. Und wie sie ja vorhin festgestellt hatte, waren von manchen Kräutern nurnoch wenige vorhanden. "Ich würde sogar sehr gern mit dir aus dem Lager gehn. Mein Kräutervorrat neigt sich dem Ende zu, es wäre sogar sehr nett von dir, wenn du mich begleiten würdest." Eisblume drehte dem Ältesten die Worte im Mund um, sodass er seine Freude daran haben würde. Sie mochte schon immer die Aura, die ältere Katzen umgaben, und mit wachsender Vorfreude warf sie noch einen kurzen Blick auf ihren Vorat, um alles was ihr fehlte zu registrieren. "Wollen wir jetzt gleich gehn?" Bei dem Gedanken die Zeit mit jemanden zu verbringen, den sie gut leiden konnte, wenigstens für eine kurze Zeit aus dem Lager herauszukommen UND etwas für den Kräutervorrat zu tun, wurde sie immer fröhlicher und sie schenkte dem Ältesten ihr schönstes Lächeln.
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BeitragThema: Re: Lager   Sa 9 März 2013 - 6:25

Verwundert sah Avokadostaub Eisblume an, sie wirkte wirklich überglücklich. Zwar hatte er schon vermutet, dass Kräuter sammeln oder mal aus dem Lager kommen die Laune der Kätzinn steigern würde, aber jetzt kam sie ihm wie ein kleines, neugieriges Junge vor, dass zum ersten Mal das Lager verließ. ,,Ähm… gerne. Ich helfe dir wo ich kann. Solange du mir sagst was ich machen soll, ist ja wohl alles in Ordnung.“, antwortete der Älteste noch immer leicht perplex, wurde allerdings durch das Lachen der Heilerin angesteckt. Es war doch wirklich schön, wenn er ihr dadurch zu einem besseren Gefühl verhelfen konnte. ,,Na dann, auf geht’s. Ich würde gerne jetzt schon losgehen.“ Nun erhob sich der große Kater ganz, achtete darauf nicht auf die Kräuter zu treten und verließ den Bau von Eisblume. Draußen ließ Avokadostaub kurz seine Augen über den Lagerplatz schweifen, doch bis auf Rabenfeder war niemand da. ,,Auch dir noch einen nachträglichen guten Morgen.“, rief er hinüber, lächelte und wartete auf die kleine Kätzinn.
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BeitragThema: Re: Lager   Sa 9 März 2013 - 7:34

Ein freudiges Zucken der Schnurrhaare und auch Eisblume hatte sich erhoben. Ihre linke Vorderpofte war eingeschlafen. Eisblume schüttelte ihr Pfote im Sekundentakt (was wohl so etwa aussah wie die neueste Version des Harlemshakes), bis das Gefühl der kribbelnden Ameisen endlich weg war. Eisblume hob den Kopf und bemerkte das Avokadostaub wohl schon vor dieser kleinen Tanzeinlage den Bau verlassen haben muss. Skeptisch legte sich ihr Kopf schief. "Für einen Ältesten wie ihn legt er aber ein gewaltig flottes Tempo an den Tag....ob ich da überhaupt noch hinterher komme?" Doch die Heilerin schüttelte nur den Kopf. Avokadostaub würde ihr schon nicht davonrennen. Als auch sie ihren Bau verlies und sie den Luftdruck praktisch auf ihrer Zunge schmecken konnte wurde ihr etwas mulmig. "Wir werden nicht lange weg sein. Ich will nicht, dass uns der Regen erwischt." murmelte sie in ihr Fell hinein, während sie ein mit Honig verklebtes Stückchen Pelz an ihrer Schulter mit den Zähnen bearbeitete. Eisblume setzte sich wieder gerade hin und hob den Kopf in die Höhe. Eine leichte Brise brachte ihre Schnurrhaare ins Wippen und ein Fleckchen Sonne hüllte ihren Kopf ein wie ein Heiligenschein. "Lass uns Richtung gewaltige Weide gehen. Da sind wir auch geschützt, sollte uns doch der Regen erwischen." schnurrte sie in der entspannenden Wärme des Sonnenlichtes. Die Heilerin hatte schon eine Pfote aus dem Lager heraußen, als sie sich noch einmal umdrehte und direkt in die blattgrünen Augen eines Kriegers schaute. "Schmutzfell" kam es ihr sofort in den Sinn und ein merkwürdiges Gefühl machte sich in ihr breit. Siene Augen hatte so etwas Hypnotisierendes... irgendwie.. krampfhaft Gleichgültiges, dass sie sofort den Blick abschweifen ließ. Sie beachtete den Kater nicht weiter und lenkte ihre Aufmerksamkeit wieder auf Avokadostaub. "Kommst du?" fragte sie den Ältesten, während ihre Schritte sie schon aus dem Lager herausleiteten. Das letzte was sie noch vom Lager sah war ein Aufblitzen eines erstaunlich grünen Augenpaares und schon war sie im Eilschritt.

---> gewaltige Weide
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BeitragThema: Re: Lager   Sa 9 März 2013 - 8:25

Der Krieger saß in Gedanken versunken auf der Lichtung des Lagers. Die Heilerin Eisblume trat in sein Blickfeld, und ging in Richtung Lagerausgang. Die Kätzin wirkte ganz unscheinbar, und war gerade mit ihrer Fellpflege beschäftigst, als sie den Kopf hob und ihr silbernes Haupt in die Sonne streckte. Schmutzfell wusste nicht was es war- vielleicht nur die Langeweile- aber er lies seinen Blick auf der kleinen Tiegerkätzin beruhn und scheute auch nicht zurück, als diese ihn direkt ansah. Bevor sie das Lager verließ, drehte sie sich noch einmal um, um nichts weiter als seinen forschendem neutralem Blick zu begegnen und ließ den Kater mit einem flauen Gefühl im Bauch zurück. War das Angst? Wie aufs Stichwort knurrte sein Magen. Nein, Hunger, und er beschloss, nicht länger im Lager rum zu sitzen, und stattdessen jagen zu gehen. Er wusch sich noch kurz sein Braunes Fell, Erhob sich und streckte seine Glieder. Dann trottete er zum Lagerausgang, in Richtung des Flusses.

-------> Breiter Fluss
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BeitragThema: Re: Lager   Sa 9 März 2013 - 11:20

Als sie an den ganzen Schmutz dachte, der in Schmutzfells Wunden gekommen sein musste wurde ihr erneut übel. Das Lager war noch genauso leer, wie sie es verlassen hatte. Sie war ja auch kaum eine halbe Stunde draußen gewesen, als der Krieger schon zu ihr kam. So musste Eisblume den Kater auch noch den restlichen Weg zu ihrem Bau schleppen, bevor sie ihn letztendlich in ihrem eigenen Nest niederlies. Mit letzter Kraft und höchster Selbsbeherschung konnte sie das noch vorsichtig machen, bevor sie nich anders konnte als auf alle Vier zu fallen um ihre unkontrolliertes Hyperventilieren unter Kontrolle zu bringen. "Genug Sport für einen Mond würde ich sagen." Keine Sekunde später als es ihr körperlich wieder möglich war aufzustehn, tat sie das auch und suchte sofort Moos heraus. "WASSER!? Wo krieg ich jetzt nur Wasser her!?" murmelte sie dem Verzweifeln nah. Wieso konnte es noch nicht regnen! Wieso lachten sie die lila Wolken da oben nur aus!? "Ganz ruhig, Eisblume. Immer nur mit der Ruhe." Sie packte den Moospolster und lief den ganzen Lagerrand damit ab, bevor sie endlich eine Wasserlache fand, die halbwegs sauber aussah. Die Silbergraue tauchte das trockene Büschel in ihrem Maul in das kühle Nass, bis es keinen Tropfen mehr aufnehmen konnte, und sie selbs nebenbei auch ein paar Schlucke trank, um den enormen Durs den ein sechs Kilo schwerer Kater so hervorrief zu stillen und rannte damit in Höchstgeschwindigkeit zu ihrem Bau zurück. Eisblume schluchzte ein paar Mal unkontrolliert, bevor sie mit dem Moospolster den ganzen Dreck aus der Wunde spülen konnte, denn wenn sie davor die Spinnweben anbringen würde, würde sich alles entzünden. Also wickelte sie eine dicke fette Lage Spinnweben herunter, die sie gleichzeitig auf beide Ballen presste. Eisblume war schleierhaft, wie sich der Krieger seine zwei gesammten Ballen aufschlitzen konnte, doch er hatte es irgendwie geschafft und verlor erstaunlich viel Blu über seine zwei Pfoten. Was sollte die Heilerin denn noch alles ertragen? Und wo blieb Avokadostaub mit den Bärlauchblättern!? Doch Eisblume wusste dass das Schlimmste vorüber war, als endlich kein Blut mehr ihre eigenen Pfoten hinabtroff und sich ein entspannterer Ausdruck auf Schmutzfells Gesicht einstellte. Er lag mit geschlossenen Augen in ihrem Nest. Die Anstrengung und Erschöpfung war ihm deutlich aus dem Gesicht zu lesen. "Du wirst wohl ein paar Tage außer Gefecht gesetzt sein." krächzte sie leise. Sie lies sich auf den kühlen Steinboden ihres Baus fallen, die Luft war eklig drückend und die Erschöpfung der kleinen Kätzin kaum auszuhalten. Eisblume müsste noch seine Wunden desinfizieren, aber sie musste noch auf den Bärlauch von Avokadostaub warten, sein linkes Vorderbein, das möglicherweise gebrochen war, müsste sie noch genauer unsteruschen, aber die Kätzin konnte schlicht und einfach nicht mehr. Sie vergrub den Kopf in ihren Vorderpfoten, bevor sie an ihren Heilerschüler dachte, der anscheinend vom Erdboden verschluckt war. Sie achtete nurnoch auf ihre Atmung. Ein und Aus. Ein und Aus.
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BeitragThema: Re: Lager   Sa 9 März 2013 - 15:49

<--------- Gewaltige Weide

Schmutzfell und Eisblume betraten das Lager. Er hatte das Gefühl in den Pfoten verloren, und seine Orientierung schien ihn auch zu verlassen. Der Krieger fragte sich, wie die kleine Heilerin ihn bis ins Lager gestützt hatte, ohne Umzukippen. Schmutzfell betrat immer noch durch die kleine Kätzin gestützt den Heilerbau. Die Heilerin schaffte es noch gerade so, ihn sanft abzulegen, denn sein gewicht war für sie nur schwer zu stützen. Sein Gesichtsausdruck entspsnnte sich langsam, und er schloss leicht ermüdet seine Augen. Er bemerkte, wie Sie den Heilerbau verließ, und er wartete auf ihre rückkehr. Die Heilerin verarztete geschickt seine Aufgeschnittenen Ballen, und der Krieger war ziemlich froh, dass sie ihm half. Er versuchte ein lächdln zustande zu bringen, doch das gelang ihn nicht so ganz. Diese Entspannung tat ihm gut, doch vorsichtshalber döste er nur ein wenig. Als sie ihn Mitteilte, dass er ein paar Tage lang ausser gefecht war, verpürte er Enttäuschung, und doch eine undefinierbare Freude. Was war nur los mit ihn? Er würde es zu gerne wissen...
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BeitragThema: Re: Lager   So 10 März 2013 - 2:33

Geduldig wartete der Älteste auf Eisblume, sie schien in ihrem Bau noch etwas zu erledigen oder er war noch flotter, als er es von sich selbst vermutet hatte. Trotzdem erschien die kleine Kätzinn relativ schnell und schlug vor zu der gewaltigen Weide zu gehen, ein wirklich wunderschöner Ort. Erst als die Heilerin den Regen erwähnte, fiel dem Kater die bedrückte Luft im Lager auf. Tatsächlich, bald würde es regnen. ,,Gut, die Weide bietet eine wunderschöne Aussicht und schützt vor Regen, dann dahin.“ Es war als ob Avokadostaub sein Lächeln nicht mehr aus dem Gesicht bekam, denn er lächelte bereits seit einer halben Ewigkeit vor sich hin. Nun gut, ein Ausflug aus dem Lager mit geheilten Schmerzen und der Tatsache auch noch in Begleitung der Heilerin zu sein stimmte zumindest ihn fröhlich.
Gerade wollte sich der Kater auf den Weg machen, ganz gemächlich natürlich, da bemerkte er die merkwürdige Ausstrahlung die Eisblume aussendete. Allerdings nur für einen kurzen Moment und sie war bereits so schnell verschwunden, wie sie gekommen war. Als Avokadostaub sich umsah, auf der Suche nach dem Grund, sah er nur Rabenfeder und Schmutzfell, der Rest war noch immer verschwunden. ,,Wie? Ach ja, ich komme.“ Kopfschüttelnd folgte er der Kätzinn und lenkte seine Gedanken wieder auf die gewaltige Weide.

--> Gewaltige Weide
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BeitragThema: Re: Lager   So 10 März 2013 - 2:39

Rabenfeder sah zu, wie Schmutzfell aus dem Lager ging. Sie machte keine Anstalten, ihm zu folgen. Nein, sie würde einfach warten, bis jemand kam. Sie hatte es nicht nötig, jemandem unaufgefordert hinterherzulaufen. Dazu war sie viel zu cool.
Sie saß immer noch immer Schatten, schloss hin und wieder für ein paar Momente die Augen und öffnete sie dann wieder. Auch Eisblume und Avokadostaub hatten das Lager verlassen. Aber wie gesagt: sie wollte ihren Tag nicht mit dem Ältesten verbringen. Nicht, weil sie ihn nicht respektierte oder so...aber er war eben ein Ältester, und daran war nichts zu ändern. Wahrscheinlich musste sie an ihrer Einstellung noch ein wenig arbeiten.
Sie wunderte sich, dass Schmutzfell, Eisblume und Avokadostaub so bald wieder kamen. Schmutzfell stützte auf Eisblume und humpelte. Rabenfeder sprang auf. War dem Krieger etwas passiert? Hoffentlich doch kein Bruch! Ein wenig unschlüssig blieb Rabenfeder stehen. Sollte sie folgen? Schließlich hatte sie weder etwas mit Schmutzfell zu tun, noch war sie Anführerin oder so.
Sie sah sich kurz am, dann folgte sie in den Heilerbau. Sie wollte unbedingt wissen, was passiert war. Auch wenn das furchtbar neugierig wirkte. Alle anderen Katzen würden genauso reagieren - glaubte sie.
»Was ist mit Schmutzfell passiert?«, fragte sie, sobald sie den Heilerbau betrat (mit betont lässigen Schritten, als wäre sie gerade kurz vorbei gekommen). Sie ließ ihre Stimme interessiert, aber nicht zu neugierig klingen. Sie hätte sich auf die Schulter klopfen könnten, so stolz war sie auf sich. Auch wenn ihre Sorge, von ihren Clankameraden als neugierig und kindisch gehalten zu werden wahrscheinlich völlig unberechtigt war.
Sie beobachtete genau, was Schmutzfell und Eisblume taten. Sie mochte es, der Heilerin über die Schulter zu schauen. Sie fand die Arbeit der Heilerin unheimlich interessant, auch wenn sie nie selbst eine werden würde. Sie hasste größere Mengen von Blut und lange würde sie es im benebelnden Geruch der Kräuter nicht aushalten können, glaubte sie.
Sie war froh, nicht selber verletzt im Heilerbau liegen zu müssen. Verletzungen aller Art waren unangenehm - auch wenn Schmutzfells nicht lebensgefährlich zu sein schien. Wahrscheinlich hatte er Schmerzen, und das reichte ihrer Meinung nach schon, um krank zu sein.
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Eisblume

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BeitragThema: Re: Lager   So 10 März 2013 - 5:44

Eisblume sah erschöpft auf, als ein schwarz weißer Fleck vor iherer Nase zu tanzen begann. Erst nach einem peinlichen langen Moment stellte sich ihr Blick scharf und sie erkannte Rabenfeder. Der Ton den sie anschlug machte sie schon um einiges wacher. Nicht weil sie schroff sprach, oder hysterisch quickte. Nein, sie tat so als wär es ihr komplett egal, als hätte sie einfach nichts besseres zu tun, als hier vorbeizuschaun. Vollkommen entgeistert sah sie die Kriegerin an, die sie im Lager vollkommen übersehn hatte. War sie nicht auf die Idee gekommen, Eisblume zu fragen, ob sie ihr irgendwo behilflich sein konnte, als sie wie eine Wahnsinnige nach einer Wasserlache gesucht hatte. Die Heilerin wollte nicht länger darüber nachdenken und entschied sich einfach dafür der Kriegerin einen Befehl zu erteilen. "Geh Richtung Gewaltige Weide. Avokadostaub dürfte dir auf halbem Weg engegen kommen. Hol dir bei ihm die Kräuter ab und bring sie so schnell wie möglich hier her." in Eisblumes Stimme lag überhaupt nichts Drängendes, und doch würde die Kätzin schon erkennen, das es die Erschöpfung war, die aus ihr sprach, und nicht die Gleichgültigigkeit und Faulheit. Die Wunden gehörte desinfiziert und der Bärlauch eignete sich dafür einfach am Besten. Mühsam plagte sie sich wieder auf die Beine. Ihre Kraft kam nur mäßig bis garnicht zurück. Die Heilerin versuchte für einen Moment sich in Schmutzfelll hineinzuversetzten. Durch die Rinde dürfte er rein garnichts mehr spüren. Weder Hunger noch Durst. Das hat die Heilerin an ihrem ersten Tag als Schülerin gelernt, und seit dem Tag an gespeichert. "Ich hol dir zu Trinken und zu Fressen." Wie Eisblume gerade am eigenen Leib erfuhr, hielt man nichts aus, wenn man einen leeren Magen und keine Energie zu verbrennen hatte.
Eisblume streckte ihre Steifen Glieder von sich. "So geht das nicht." Die Heilerin tat etwas was sie sonst nie machte, sie pickte sich von den Reisekräutern diejenigen, die eine kräftigende Wirkung hatten heraus und jehe Energie durchflutete die kleine Tiegerkätzin. In einem schnellem Laufschritt rannte sie hinaus aufs Lager und eine kältere Luftböhe wehte ihr um den Kopf. "Gleich fängt es an." flüsterte sie in die ergrauende Landschaft hinein und schauderte selbst vor dem Klang ihrer Stimme. Sie huschte zum Frischbeutehaufen und suchte sich einen dicke Forelle heraus und einen kleinen Buchfinken aus, legte ihn beiseite und lief zur selben Stelle wo sie vorhin das Moos getränkt, und selbst ein paar Schlucke getrunken hatte. Jetzt, wo sie sowieso auf Rabenpfote und Avokadostaub warten musste genemigte sie sich genug zu trinken, um ihren großen Durst zu löschen. Erst jetzt bemerkte sie, dass ihre Kehle wie Feuer gebrannt hatte. Als sie fertig war, reichte ihr das nasse Fell fast bis zu den Ohren, so gierig hat sie getrunken. Das Wasser hat sie wenigstens richtig wach gemacht und Eisblume fand sofort etwas um das Wasser zu transportieren. Als sie fertig war, packte sie alles und kletterte damit in ihren Bau. Sie legte das Kraut, mit dem sie das Wasser aufgesammelt hat, vor den kollosalen Krieger und fing an den Fisch zu zerlegen. Im Fische zerlegen war Eisblume wohl die Beste. Mit ein paar einfachen Krallenhieben, war das Tier gretenlos und sie legte auch das Wassertier vor ihn nieder. "Er sollte etwas fressen, bevor ich ihn abtaste." entschied sie, und wartete geduldig auf den Bärlauch, und darauf dass Schmutzfell fraß. Sie wusste, dass er nicht sehr gesprächig war, also ließ sie es lieber gleich sein, mit ihm zu reden. Es war ein merkwürdiges Gefühl mit ihm im Bau und das machte Eisblume nur noch unruhiger. Wo blieben sie nur?!
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BeitragThema: Re: Lager   Mo 11 März 2013 - 0:15

Der Kater öffnete die Augen wieder, als er den Geruch einer Forelle erkannte. Hunger hatte er keinen, doch das lag an der Weidenrinde. Leicht Widerwillig fraß er den Fisch, doch das Gefühl, des gefüllten Magens gab ihn wieder etwas Kraft zurück. Er wurde langsam wieder Herr seiner Sinne, und dachte nicht mehr irgendeinen Schwachsinn. Auf einmal war es ihn ziemlich unangenehm, dass die Kleine Heilerin ihn bis hier her Stützen musste. "Du kannst nicht mal richtig jagen, und musst dann auch noch von einer viel kleineren Kätzin nach hause gestützt werden" ärgerte er sich. Die Heilerin schien auf die Kräuter zu warten, die der Älteste noch sammeln sollte. Schmutzfell wurde leicht ungeduldig, denn er brauchte ein wenig Schlaf und Entspannung. "Hoffentlich störe ich sie hier nicht all zu sehr" hoffte der Krieger dennoch und wusch sich sein Fell.
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BeitragThema: Re: Lager   Mo 11 März 2013 - 8:31

cf. Kleiner Bach

Nebelflügels Schritte waren eher langsam und bedächtig, als sie in die Nähe des Lagers kam. Die Luft trug den schweren Geruch von Regen mit sich, der Sturm würde wohl bald losgehen. Schon jetzt konnte man einen frischen, aber scharfen Wind spüren, der die Katzen an ihrem Fell zog und neckte.

Die Zweite Anführerin betrat das Lager. Wo war Tintenstern? Sie würde Bericht bei der Anführerin erstatten müssen, wie es an der Grenze aussah. Nun ja, es hatte keine Komplikationen gegeben – wie auch? Nebelflügel hätte lieber ein Weilchen mit Glassplitter und seinem Schüler geplauscht, anstatt wieder in ihr eigenes Lager zurückzukehren. Die beiden Kater waren eher eine Familie für sie, als ihr Clan es war. Sie hoffte sehr, dass Schneehauch bald das Zeichen zum Angriff geben würde. Das Wetter schien genauso geladen zu sein wie die Katzen.

Ist etwas passiert?“, miaute Nebelflügel beiläufig, als sie am Heilerbau vorbeikam.

Drinnen sah sie Eisblume, Avokadostaub, Schmutzfell und Rabenfeder, ihre Freundin. Doch obwohl Nebelflügel sehr gut mit der bunten Kätzin auskam, so hatte sie doch davor zurückgescheut, Schneehauchs Prophezeiung weiterzuerzählen. Schneehauch würde schon wissen, wem sie vertrauen konnten.

Interessiert an den Geschehnissen, jedoch ohne einzugreifen, blieb Nebelflügel vor dem Heilerbau stehen und wartete auf eine Antwort, während sie in den grauschwarzen Himmel starrte.
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